Anna Maria Werner ( Wernerin ) (1688-1753)

Nymphe und Faun. Detailansicht

Anna Maria Werner ( Wernerin ) (1688-1753)

Venus und Satyr

Um 1721-1730.

Anna Maria Werner ( Wernerin), geborene Heid (Haid ), 1688 in Danzig geboren, seit 1705 Bildnismalerin in Berlin, wurde 1721 als Hofmalerin nach Dresden berufen, wo sie 1753 starb. Deutsche Miniaturzeichnerin. Tochter und Schülerin von Andreas Haid. Gattin von Christoph Joseph Werner I.

Öl auf Leinwand, 1010 x 1600 mm (mit Rahmen: 1730 x 1170 mm). Untere rechte sowie linke Bildecke mit Nummerierung „2232“ bzw. „57“.

Die Inventarnummer unten rechts deutet auf einen Eintrag im Dresdener Inventar, das bis 1741 geführt wurde (das sog. „Inventar vor 1741“): auf fol. 238v, wird als Nr. 2232A von der Dresdner Hofkünstlerin „Wernerin“ (Anna Maria Werner) eine Darstellung „Venus u. Satyr“ aufgeführt, und zwar als Kopie. Die Maße von 1 Elle 18 Zoll x 2‘’18 betragen umgerechnet ca. 99 x 156 cm. Als Standort wird Polen angegeben (der sächsische Kurfürst Friedrich August II. war als August III. König von Polen). Über den weiteren Verbleib des Gemäldes ist dann bis heute nichts bekannt.

Das Motiv könnte von Antonio Bellucci stammen.

 
Altersgemäß leichtes bis stärkeres Craquelé sowie vereinzelt feine Kratzspuren.
Verso mit einer fachmännisch restaurierten Stelle.
Mit musealem von Hand geschnitztem Rahmen. Zustand AA.
 
 

Bellucci

 
 

Antonio BELLUCCI (1654-1726), Nachfolge, Nymphe und Faun, Venedig 17Jh. Öl auf Leinwand, 1010 x 1600 mm (mit Rahmen: 1730 x 1170 mm). Zweifach nummeriert, 2232 und 57. Altersgemäß leichtes bis stärkeres Craquelé sowie vereinzelt feine Kratzspuren. Verso mit einer fachmännisch restaurierten Stelle. Mit musealem von Hand geschnitztem Rahmen. Zustand AA.

 
Nymphe und Faun. Detailansicht
Nymphe und Satyr. Detailansicht
 
 
Nymphe und Faun. Detailansicht
Nymphe und Satyr. Detailansicht
 
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Antonio Bellucci ist neben Sebastiano Ricci und Giovanni Antonio Pellegrini einer der bekanntesten Meister der venezianischen Schule vor Giovanni Battista Tiepolo. 1709 wurde er in Wien durch Kaiser Joseph I. zum Hofmaler ernannt und behielt seine Stellung auch unter dessen Nachfolger Karl VI bei. Von Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz wurde Bellucci nach Düsseldorf berufen. Nach dem Tod des Kurfürsten und erfolgreichen Jahren in Deutschland ging er 1716 an den englischen Hof, wo er sechs Jahre später sein größtes Werk vollendete, die Malereien an der Decke des Buckingham- Palastes. Belluccis Malerei ist durch einen manieristisch-eklektischen Stil, ein dunkles, gedämpft angelegtes Kolorit und eine virtuos ausgeführte Technik gekennzeichnet, die effektvoll eingesetzt wird. Sein Selbstbildnis ist heute in den Uffizien in Florenz aufbewahrt.

Oil on canvas. – Numbered in lower right and left corner. – Craquelure (due to age) and occas. tenuous traces of scratch. On verso with professionally restored spot. Decorative hand-carved frame. Condition AA.