ARCHIV

Archiv der Ausstellungen

MARTIN HERMELING

Besuchen Sie gerne unsere wechselnden Kunstausstellungen im  HOTEL FÜRSTENHOF in LEIPZIG

Aktuell 2018 präsentieren wir ART A LA CARTE mit MARTIN HERMELINGTäglich geöffnet!  Ausstellungsort: Von der Lobby bis zum Foyer Rubinsaal, Hotel Fürstenhof, Leipzig


Michael Schreckenberger

Der Schwerpunkt des Künstlers liegt in der Malerei auf Leinwand, die meist in Acryl gefertigt wird. Auch Ölmalerei, Graphitzeichnungen, Sprühdose, 3D-Installationen sowie Trash-Art Skulpturen gehören zur Spielwiese des Künstlers.

Inspiriert durch Rob Gonsalves entwickelte er seine eigene Technik Realismus und Fiktion zu kombinieren. Dabei verarbeitet er gesellschaftskritische Aspekte und lässt diese subtil in seine Malereien und Skulpturen einfließen. Viele seiner Werke befinden sich mittlerweile in privaten Kunstsammlungen.

Mit gesellschafts- oder selbstkritischem Surrealismus in zeitgenössischer Bildsprache und einem Wechselspiel von Realismus und Abstraktion lässt sich der überwiegender Teil seiner Arbeit beschreiben. Erfahrungen, Erinnerungen und Visionen haben großen Einfluss auf seine aktuellen Werke. Ein ganz bedeutendes Element, das Streichholz, ist in seinen Arbeiten kaum noch weg zu denken und nach vielen Jahren als bildender Künstler und eigener Galerist zum Markenzeichen geworden. Wenn auch die Schlichtheit und einfache Figur eine recht müde Erscheinung anmuten lässt, wird dem Betrachter bei der Vielseitigkeit des Streichholzes beinahe schwindelig.

Seit Juli 2016 betreibt M. Schreckenberger ein eigenes Atelier und Showroom in den Leipziger Höfen am Brühl.


Torsten Pfeffer zu Gast im Hotel Fürstenhof
Ausstellungseröffnung 30.06.2016, Beginn 18:30 Uhr

HOTEL FÜRSTENHOF, LEIPZIG
A LUXURY COLLECTION HOTEL
TRÖNDLINRING 8
04105 LEIPZIG


Rudolf Voigt (1925 Leipzig- 2007 Leipzig)
Frühe Zeichnungen und Gemälde
Ausstellungszeitraum: 16. März bis Ende Mai 2012
Ausstellungsort: Katharinenstr. 1-3, 1. OG
Rudolf Voigt, der 1949 die Ausbildung seiner bildnerischen Fähigkeiten in Form privater Studien bei Elisabeth Voigt und Max Schwimmer abschloss, hinterließ ein durch Jahrzehnte reichendes, umfangreiches Werk als Zeichner, Grafiker und Maler. Als neugieriger Mensch probierte er vieles aus, nicht nur hinsichtlich der Thematik seiner Arbeiten, sondern auch in Bezug zur Vielgestaltigkeit der von ihm verwendeten Techniken. So finden wir bis in kleinste Detail minutiös gemalte Bilder, pastöse Malereien, große farbige Bildkollagen aus besonders ausgewählten Tapetenteilchen und Stilleben, deren Grundierung mit feinem Sand durchmischt wurde, so dass eine fast greifbare Oberfläche entstand. Das grosse Interesse und die Freude an der handwerklichen Seite künstlerischer Arbeit zeigt die Bandbreite, über die dieser Künstler hinsichtlich der technischen Möglichkeiten verfügte. Die offensichtliche Freude, für seine Bildgestaltung auch unübliche Vorgehensweisen auszuprobieren, dürfte wohl neben der Grundlegung in seinem Talent auch in der Wahl seines Lebensberufes begründet sein. Rudolf Voigt ist beinahe ein Leben lang als Kunsterzieher tätig gewesen. Aus der Fülle seiner Arbeiten, wobei neben den Bildern noch die Vielzahl der Zeichnungen, die häufig als Studien oder Vorarbeiten in Verbindung zu den Gemälden stehen, und nicht wenige druckgrafische Werke unbedingt zu benennen sind, tritt dem Betrachter ein ungewöhnlich interessierter Mensch entgegen. Offen, zugleich betroffen und bedrückt, steht er den Problemen der Gegenwart in der Welt gegenüber, sieht schmerzerfüllt den Missbrauch, den Zeitgenossen mit den natürlichen Ressourcen treiben, schafft Bildpaare, die Gegenwart und auf sie bezogene denkbare Zukunft zum Gegenstand haben. In anderen Werken versucht er die Verzweiflung Einzelner angesichts des unentrinnbaren Eingespanntseins zwischen dunklen Mächten zu gestalten, die sich hinter grimmigen Masken verbergen, strebt er danach, ein Bild für die Daseinslage der Menschen im östlichen Deutschland seit 1989 zu finden, das hochfliegende und bald enttäuschte Erwartungen zusammenfügt mit der unbarmherzigen Realität und weiß um das Unvermögen, als Künstler eingreifen zu können. Seine Macht endet mit der Fertigstellung des Bildes und nun ist es dem Betrachter überlassen und seiner Erlebnisfähigkeit, seinem Wollen, sich auf Bilder einzulassen und seiner Sensibilität, Bildsignale empfangen zu können. Gerade hier findet sich bei Rudolf Voigt der Ansatz zu skurrilen Elementen, um durch Übersteigerung, gewollte Umformung von Proportionen, Brechung gewohnter Sichtweisen den Betrachter aus der Routine der Bildaufnahmen herauszureißen. In seinen Gestaltungsweisen sind klassisch realistische Züge ebenso zu finden, wie neusachliche oder surrealistische Anklänge. Die eigene Handschrift ist dagegen verborgen, es bleibt zu vermuten, dass es ihm darum in erster Linie nicht zu tun war. Seine Werke sollten als Mitteilung verstanden werden. Sucht der Betrachter dennoch nach Eigenheiten, dann wird er Erzählfreudigkeit und Leidenschaft für Skurriles entdecken und dabei sehr bald auf die „Narrenzüge“ des Künstlers stoßen: Buntfarbigkeit des Lebens, heitere Gelassenheit, derber Humor, fröhliches Treiben, makabere Absonderlichkeiten, Unalltägliches, Schelmenhaftigkeit – Rudolf Voigt ein fabulierender Erzähler.

Claus (NIKOLAUS)  HIPP
ALLES ist LICHT
Ausstellungsdauer 30.09. – 31.12.2011
Adresse: GALERIE FINE ART | Ferdinand- Lassalle- Str. 22 | 04109 Leipzig
Öffnungszeiten: Mo.- Do.: 10.00 – 20.00 Uhr | Fr.: 10.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung
über 0151-17267512
Dass Claus Hipp, der erfolgreiche Geschäftsführer des gleichnamigen Familienunternehmens für Babynahrung, unter seinem Taufnamen Nikolaus Hipp eine nicht minder beachtenswerte Karriere als Künstler gemacht hat, ist nicht vielen bekannt. Markus Sattler hat den Maler, Lithographen, Bühnenbildner und Kunstprofessor in seinem Atelier bei Pfaffenhofen an der Ilm besucht: Claus Hipp erzählt von seiner künstlerischen Ausbildung bei Heinrich Kropp, spricht über abstrakte Malerei, erklärt das Verhältnis von Farben und Formen in seinen Werken und erläutert, warum es sinnvoll ist, Kunst gerade auch in der Universität zu zeigen.*Nikolaus Hipp öffnet jeden Morgen die kleine Pilgerkapelle Herrenrast. Er lebt, wovon er in seinen Gemälden erzählt. Persönliche Aussagen und Empfindungen, das Ego, stehen zurück hinter der Wirklichkeit der stärksten Macht. Unbeirrt dient der Künstler dem grossen Ganzen, indem er den Platz, den er zugewiesen bekam, ausfüllt mit der Suche nach dem Besten, das er dazu beitragen kann.Kraftvoll sind die Handlungen im Beruf als Unternehmer, ohne Zaudern erfolgen jene in der Malerei. Nikolaus Hipp zeigt mit seiner Kunst, dass die Aspekte des Lebens, der Bezug des Menschen zum Kosmos erst diskutiert werden kann, wenn die Eigenart sichtbar gemacht wurde. Das Bewusstsein stärkt die Verankerung im Leben.Nikolaus Hipp malt abstrakt. Abstrakte Formen lassen nicht mehr Interpretationsmöglichkeiten offen, nein, sie sind in den Aussagen sogar präziser. Es sind die Themen, die oft keine Namen tragen, die uns allen dennoch geläufig sind: Tag und Nacht, Spannung und Ruhe, das Kleine im Grossen, das weite Grau, Öffnung und Verschluss, hart und weich, Zwischentöne.Der Künstler vermag aufzuzeigen, dass uns die Bilder alle betreffen. Er tut dies unaufdringlich. Er stellt einfach fest. Und die Freude, zum Leuchten zu bringen, was da Überwältigendes ist, nährt wiederum den Künstler und ist ihm Lohn.Er ist ein Meister der Komposition. Alle Bilder sind in sich geschlossen. Die Formen sind zentriert oder ausgewichtet. Die Farben fangen sich gegenseitig auf, sollten sie einmal aus dem Rahmen zu fallen drohen.Wie soll es gefasst werden, wie können wir es begreifen, jenes das unser Sein ausmacht? Was kann interpretieren und urteilen bringen? Dürfen wir es erleben, uns aufgehoben fühlen, uns eingeben in den göttlichen Plan?Nicht mit Eitelkeit trennen, sondern mit Staunen annehmen! Glücklich, wer dies wie Nikolaus Hipp aufzeigen kann und weiss, dass diese Gabe Geschenk und Verpflichtung zugleich ist.*Quelle:Pia Zeugin, Kunsthistorikerin,Basel, Schweiz

FOTOAUSSTELLUNG
Thomas Heymann | Jill Luise Muessig | Peter Georgi
BEGEGNUNGEN
Video anschauen
Ausstellungsdauer 12.08. – 16.09.2011
Vernissage 11.08.2011, Beginn 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Mo.- Do.: 10.00 – 20.00 Uhr | Fr.: 10.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung
über 0151-17267512
THOMAS HEYMANN
Photographie, griechisch: Lichtschreiben: In der deutschen Sprache wurde mit dem Wort Photographie seit etwa 1844 die Lichtmalerei bezeichnet. Malen mit Licht und Schatten: vor allem in der Schwarzweisfotografie, spielen diese beiden Gegensätze eine größere Rolle. Ein Ergebnis dieses Spieles sind Strukturen, die sich herauslösen, ohne den Bildinhalt zu vernachlässigen. Diese Sicht auf Strukturen, wie sie der Fotograf im Alltäglichen und im Besonderen hat, soll Anliegen dieser Fotografien sein.
JILL LUISE MUESSIG
StilllebenBlumen, Früchte, tote Tiere, Gläser, Porzellan, Silberwaren, Gipsabgüsse und Plastiken – seit fünfhundert Jahren sind Künstler und Betrachter von Stillleben fasziniert. Stillleben fordern die Schaulust heraus und lassen mit ihrer Rätselhaftigkeit den Betrachter fragend zurück.Jill Luise Muessig beschäftigt sich in ihrer neuen Werkreihe auf sehr komplexe Weise mit diesem Thema. Ihre auf den ersten Blick traditionell wirkenden Bilder offenbaren bei näherer Betrachtung ihre mehrfachen medialen Brechungen und Reflexionen.In der Stillleben-Serie arbeitet Jill Muessig mit jeweils drei Bildebenen: einem fotografierten Stillleben-Motiv, dem fotografisch reproduzierten Rahmen und einem umlaufenden weißen Bildrand. Die von ihr arrangierten und fotografierten Stillleben orientieren sich an der niederländischen Malerei der Renaissance und des Barock. Für jede Fotografie wird ein passender alter Bilderrahmen aus dem Fundus der Künstlerin verwendet. Rahmen und Stillleben werden getrennt fotografiert und am Computer zusammengefügt. Der reproduzierte Rahmen wird somit zum Teil der Gesamtkomposition, die sich zuzüglich eines weißen Fotopapierrandes ergibt.Die gewählte Präsentationsform des Diasec-Verfahrens lässt das Bild brillant und mit gesteigerter Tiefenwirkung hinter klarem Acryl erscheinen. Die Größe der Motive bezieht sich auf die verwendeten Rahmen, die immer 1:1 abgebildet werden.
Mit der Entscheidung für den weißen Rand erreicht die Künstlerin einerseits die gesteigerte Präsenz von farbigem Bildmotiv und dunklem Rahmen; andererseits tritt sie mit dem hervorgerufenen Eindruck einer Reproduktion als Autorin gleichsam einen Schritt zurück.
PETER GEORGI
Serie: Portugal – was am Ende bleibt.In den Fotografien von Peter Georgi spiegelt sich die Melancholie, die sich wie ein feiner Schleier seit dem Untergang der einstigen Weltmacht Portugal gelegt hat, wieder. Geblendet vom alten Glanz der Geschichte und der Verdrängung der einstigen Erfahrungen, erwacht ein neuer Traum vom Rande Europas in die Mitte der Welt zurückzukehren. Abseits der Metropolen, für die meisten nicht sichtbar, zeigt sich jedoch ein ganz anderes Bild. Eine Rückbesinnung auf eine ganz eigene Kulturgeschichte.

 

Werner Petzold – Ein Leipziger is coming back | 08.04.2011 – 29.07.2011

Werner Petzold „TEATRO“, Acryl, 135 x 200, courtesy BODO W. HELLMANN FINE ART, Leipzig „Eine Zäsur in meinem Leben – das Jahr 1983. Nach einer abenteuerlichen Flucht aus der DDR gelangte ich zunächst an den Bodensee. Köln, Osnabrück und Hannover waren weitere künstlerische Stationen auf dem Weg nach Berlin Tiergarten, wo ich seit 20 Jahren lebe und arbeite. Charakteristisch für mein bisheriges Schaffen ist die Anwendung vielfältigster Stilmittel und Techniken in unterschiedlichen Bereichen der Kunst. So finden sich in meinem Werk sowohl Zeichnungen, Grafiken, Tafelmalereien als auch Altarbilder, Kirchenfenster und monumentale Wandbilder. Figurative und nonfigurative Malerei haben in meinem Oeuvre gleichrangige Bedeutung. Oftmals entstehen parallel oder aufeinanderfolgend Bildserien, die entweder in einem figürlichen oder abstrakten Stil gemalt sind. Ich bevorzuge spannungsvolle Bildkompositionen mit expressiver Farbdynamik. Solche Bilder erzeugen zuweilen kunstübergreifende Stimmungen. Ein Bild kann swingen, jazzen, rocken oder gar – im Idealzustand – die sichtbare Darstellung einer Fuge von Bach sein. Abstrakte Kunst entsteht in den abenteuerlichen Gefühlslandschaften des Unbewußten und ist auch nur auf diesem Resonanzboden rezipierbar. Im Gegensatz zu gegenstandslosen sind figurale Bilder ganz Abbild der Wirklichkeit. Es stellt sich die Frage, in welchem Aktionsfeld sich der Mensch bewegt. Die Bandbreite ist groß. Sie reicht vom Erhabenen und Schönen bis zum Abscheulichen und Hässlichen. In dem Bild TEATRO präsentieren sich die ‚ Helden‘ unserer Zeit auf dem Abenteuerspiel- platz WELT und fordern Applaus.“ (Quelle: Werner Petzold für BODO W. HELLMANN FINE ART)

Faszination Kunst V – Anna Tessenow | Torsten Pfeffer | Hassan Haddad | Natango Fietkau | 12.02.2011 – 25.03.2011

Anna Tessenow war Meisterschülerin bei Prof. Arno Rink, bei dem sie ihr Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig absolvierte. Sie stellt unser illusionistisches Raumgefühl mit gewöhnlich eingeübten Seh-Gewohnheiten durch ihr Spiel mit Perspektive in Frage. Ihre Malerei birgt durch die irreale Farbigkeit manche Reminiszenz an die starkfarbigen, perspektivisch ebenso gewagten geometrischen Landschaftsdarstellungen der amerikanischen Bay Area Artists der Sechziger des letzen Jahrhunderts, doch durch technische Perfektion und Klarheit bekennt sie sich unverhohlen zur schnörkellosen Leipziger Art der Sachlichkeit. Der 1977 geborene Leipziger Künstler Torsten Pfeffer präsentiert seine neuesten Gemälde. Seit früher Jugend ist er Schüler von Georg Brendel in Leipzig (Malerei / Zeichnung). Privatschüler bei Prof. Tadashi Sasaki in Aachen (Gitarre), Studium an der Hochschule für Musik Köln (Abteilung Aachen) und ab 2002 an der Hochschule für Musik Weimar bei Prof. C. Spannhof. 2004 – 08 Konsultationen bei Neo Rauch in Leipzig. Er lebt und arbeitet seit 2004 als freischaffender bildender Künstler und Musiker in Leipzig. Hassan Haddad wurde zu Beginn der 60er Jahre unweit von Bagdad geboren. Er erlebte unmittelbar die Ära Saddam Hussein, den 1.Golfkrieg und den 2.Golfkrieg sowie das anschließende zermürbende, für die Bevölkerung leidvolle und entbehrungsreiche Embargo. Er studierte in Bagdad Graphikdesign und Kunst und las Dostojewski. In dieser Zeit, als junger Mann, entdeckte und erlebte er die Zerrissenheit der menschlichen Seele im Konflikt mit den tradierten Moralvorstellungen und dem Glauben – einerseits das Streben nach Ruhe, Vollkommenheit und Harmonie, andererseits die unbändige Lust nach Unabhänigkeit, innerer Freiheit, nach Anarchie und Macht. Sein intellektuelles Interesse an der Dramatik des Menschseins in all seinen Facetten und eine unaufdringliche, gute Beobachtungsgabe schließen bei Hassan Haddad direkten politischen Aktivismus und praktisches Engagement aus. Er wurde Künstler. Er fand seine Sprache, sich auszudrücken, seine Ideen und Ansichten mitzuteilen, zurückhaltend Position zu beziehen, Was er bis jetzt nicht kann und will, ist, konkrete Botschaften zu vermitteln, Kunst plakativ als Waffe zu verstehen, auch nicht für ein guten Zweck. Denn er ist kein Kämpfer, und die Dinge sind für ihn komplizierter und verwickelter als es in einer Schwarz-Weiß-Draufsicht erscheint. Ein guter Künstler stellt Fragen, Antworten kann er nicht geben. Seine Bilder zeugen davon. Ansonsten bleiben seine Bilder melancholisch bis tieftraurig überschattet, die erdigen Töne, Tertiärfarben dominieren zum großen Teil, Braun- und Blaunuancen, Ocker. Die Menschen erscheinen oftmals nur wie Röntgenbilder oder geisterhafte Erscheinungen, verhüllt, zusammengedrängt, geduckt, verängstigt. Die Erinnerungen sind wach, verfolgen Haddad, z.B. das Sirenengeheul bei Luftangriffen, die Mutter, die ihr Kind schützend im Arm hält, verbrannte Erde, zerstörte Häuser… Der Künstler thematisiert diese Erinnerungen. Die künstlerische Verarbeitung und Umsetzung ist eine große Herausforderung, obwohl ihm wohl klar ist, dass er in Deutschland mit diesen Gemälden kaum auf Verständnis und Interesse oder sogar Anerkennung stoßen wird. Der Irak und Saddam Hussein, Krieg und Embargo… die Welt ist voll des Grauens, aber glücklicherweise ist für die Menschen hier alles so weit weg, und die Informationen sind spärlich. Das ändert sich im Jahr 2003 mit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen in den Irak. Und wieder ist Krieg. Diesmal stehen die dramatischen Ereignisse über lange Zeit im Focus der internationalen Öffentlichkeit. Und Hassan Haddad ist nun Beobachter aus sicherer Entfernung wie alle anderen Deutschen auch. Aus dieser Distanz allerdings nehmen die Sorgen über die Lage im Land, die Ungewissheit über das Schicksal vor allem der nahe stehenden Menschen in der Heimat Phantom- und Albtraumcharakter an. Hilflosigkeit, Ohnmacht und Wut würden möglicherweise ins Leere oder gegen die Wand laufen, wenn der Künstler nicht seine Ausdrucksmittel nutzen und beherrschen würde. Der Künstler Natango Fietkau ist im Jahr 1953 als Claus – Peter in Lüneburg geboren. Studium der Philosophie und Politologie in Berlin. Selbstständiger Unternehmer und Ideenentwickler und Gründung der Gold + Grund AG Handel von Sachwerten. Vorstandsvorsitzender bis 2003. 2004 Autor des Handbuches für Kapitalanleger „Der Crash Berater“. Als Goldpreisexperte gefragter Studiogast beim Nachrichtensender N24. 2009 Autor des Ratgebers ‚Der Wohlstands Berater‘ 2006 erfolgte die Übersiedlung nach Leipzig und der Schwerpunkt seines Schaffens legte er nun auch auf die Malerei und es folgten etliche Ausstellungen sowie Ausstellungen Studienaufenthalte in Madrid, der Toskana, der Provence und Nidden. (Pressetext: BODO W. HELLMANN FINE ART | Galerie & Kunstauktion)

Rudolf Voigt | Personalausstellung- Würdigung eines Lebenswerkes | 25.09.2010 – 29.10.2010

Rudolf Voigt „Skatbrüder“, courtesy BODO W. HELLMANN FINE ART | Galerie & Kunstauktion, Leipzig „Erste Personalausstellung von Rudolf Voigt nach seinem Tod in Würdigung eines Leipziger Vertreters des skurrilen phantastischen Realismus. Wir präsentieren eine Auswahl aus dem umfangreichen Schaffen des Künstlers. Durch unsere Auswahl aus einem Fundus von 2500 Zeichnungen und Grafiken sowie 400 Gemälden ermöglichen wir es, einen Gesamteindruck zu bekommen. Rudolf Voigt, der 1949 die Ausbildung seiner bildnerischen Fähigkeiten in Form privater Studien bei Elisabeth Voigt und Max Schwimmer abschloss, hinterließ ein durch Jahrzehnte reichendes, umfangreiches Werk als Zeichner, Grafiker und Maler. Als neugieriger Mensch probierte er vieles aus, nicht nur hinsichtlich der Thematik seiner Arbeiten, sondern auch in Bezug zur Vielgestaltigkeit, der von ihm verwendeten Techniken. So finden wir bis in kleinste Detail minutiös gemalte Bilder, pastöse Malereien, große farbige Bildkollagen aus besonders ausgewählten Tapetenteilchen und Stilleben, deren Grundierung mit feinem Sand durchmischt wurde, so dass eine fast greifbare Oberfläche entstand. Das grosse Interesse und die Freude an der handwerklichen Seite künstlerischer Arbeit zeigt die Bandbreite, über die dieser Künstler hinsichtlich der technischen Möglichkeiten verfügte. Die offensichtliche Freude, für seine Bildgestaltung auch unübliche Vorgehensweisen auszuprobieren, dürfte wohl neben der Grundlegung in seinem Talent auch in die Wahl seines Lebensberufes begründet sein. Rudolf Voigt ist sozusagen ein Leben lang als Kunsterzieher tätig gewesen. Aus der Fülle seiner Arbeiten, wobei neben den Bildern noch die Vielzahl der Zeichnungen, die häufig als Studien oder Vorarbeiten in Verbindung zu den Gemälden stehen, und nicht wenige druckgrafische Werke unbedingt zu benennen sind, tritt dem Betrachter ein ungewöhnlich interessierter Mensch entgegen. Offen, zugleich betroffen und bedrückt, steht er den Problemen der Gegenwart in der Welt gegenüber, sieht schmerzerfüllt den Missrauch, den Zeitgenossen mit den natürlichen Ressourcen treiben, schafft Bildpaare, die Gegenwart und eine denkbare Zukunft danach zum Gegenstand haben. In andren Werken versucht er die Verzweiflung Einzelner angesichts die unentrinnbaren Eingespanntseins zwischen dunklen Mächten zu gestalten, die sich hinter und grimmigen Masken verbergen, strebt danach, ein Bild für die Daseinslage der Menschen im östlichen Deutschland seit 1989 zu finden, das hochfliegende und bald enttäuschte Erwartungen zusammenfügt mit der unbarmherzigen Realität und weiß um das Unvermögen als Künstler eingreifen zu können. Seine Macht endet mit der Fertigstellung des Bildes und nun ist es dem Betrachter überlassen und seiner Erlebnisfähigkeit, seinem Wollen, sich auf Bilder einzulassen und seine Sensibilität, Bildsignale empfangen zu können. Gerade hier findet sich bei Rudolf Voigt der Ansatz zu skurrilen Elementen, um durch Übersteigerung, gewollte Umformung von Proportionen, Brechung gewohnter Sichtweisen den Betrachter aus der Routine der Bildaufnahmen herauszureissen. In seinen Gestaltungsweisen sind klassisch realistische Züge ebenso zu finden, wie neusachliche oder surrealistische Anklänge. Die eigene Handschrift ist dagegen verborgen, es bleibt zu vermuten, dass es ihm daran in erster Linie nicht zu tun war. Seine Werke sollten als Mitteilung verstanden werden. Sucht der Betrachter dennoch nach Eigenheiten, dann wird er Erzählfreudigkeit und Leidenschaft für Skurriles entdecken und dabei sehr bald auf die ‚Narrenzüge‘ des Künstlers stossen. Buntfarbigkeit des Lebens, heitere Gelassenheit, derber Humor, fröhliches Treiben, makabere Absonderlichkeiten, Unalltägliches, Schelmenhaftigkeit – Rudolf Voigt ein fabulierender Erzähler.“ (Pressetext: BODO W. HELLMANN FINE ART | Galerie & Kunstauktion)

Faszination Kunst IV | 4. Juni bis 28. August 2010

In unserer Ausstellung präsentieren wir ausgewählte Arbeiten aus vier Jahrhunderten Malerei. Es wird eine eindrucksvolle Spannweite gezeigt, die reizvolle Momente beim Betrachten bieten wird. Werke von Norbert Wagenbrett, Torsten Pfeffer, Shirin Donia, Anna Tessenow, Natango Fietkau, TASSO, Marina Fetting, Werner Tübke, Willi Sitte, Frank Ruddigkeit, Patrick Fauck, Friedrich Karl GOTSCH (1900-1984) stehen im Spannungsfeld zu Werken von Antonio Bellucci (Umfeld) 18.Jhd., Walther Firle (19.Jhd.), Max Thedy (1858–1924), Gotthardt Kuehl (1850-1915), Adriaen de Gryeff (Antwerpen um 1670-1715 Brüssel) Umkreis, Anna Lynker (1834 – 1893), Julius Zermati (19.Jhd.) und Ferdinand LEPIÉ (1824-1883). Das von uns in Leipzig präsentierte Werk von Gotthard Kuehl ist ein bedeutendes Hauptwerk des deutschen Impressionismus. Erst kürzlich wurde es in der Kunsthalle Bielefeld gezeigt, anlässlich der Ausstellung „Der Deutsche Impressionismus“ (22.11.2009 – 28.02.2010). Dort wurde Kuehl als letzter Schüler Ludwig Richters als Meister des genreartig inszenierten, lichtdurchfluteten Innenraums vorgestellt. Gotthard Kuehls Interieurmotive umfassen sowohl die bürgerliche Wohnungsidylle und das Studierzimmer als auch eine Braudiele in Lübeck sowie spätbarocke Kirchenräume. Max Thedy, einer der bedeutendsten Vertreter der Weimarer Malerschule, ist mit zwei außergewöhnlichen Supraporten Die Schätze einer Dame und Die Sammlung eines Herrn vertreten. Beide Werke, die um 1880 entstanden sein durften, wurden anlässlich einer Personalausstellung von Max Thedy im Stadtmuseum Weimar ausführlich beschrieben. Der herausragende Münchner Maler Walter Firle ist mit einem Schlüsselwerk vertreten. Sein erstes großes Bild Morgenandacht in einem holländischen Waisenhause entstand nach einer Reise in die Niederlande. Das Studium der alten niederländischen Meister war für Firles weitere künstlerische Entwicklung ausschlaggebend. Das Gemälde Die Sonntagsschule vollendete er nur wenig später. Firles Werke zeigen neben religiösen Darstellungen zahlreiche Porträts des Adels seiner Zeit. Der 1890 zum königlichen Professor berufene Maler studierte an der Münchner Akademie.

Frank Hauptvogel und Katja Neubert | 10. Juni bis 20. September 2010

Frank Hauptvogels ( Meisterschüler von Prof. Arno Rink ) Bilder lassen seinen Bezug zur Leipziger Schule erkennen. Die Inhalte seiner Bilder entstehen durch persönliche Gefühle während der Arbeit und bilden dadurch eine Einheit von Mittel, Komposition, Form und Farbe. Mit der Konzentration auf einen einzigen Moment des Erlebens, des Empfindens, erreicht der Künstler einen unmittelbaren und nachhaltigen Eindruck. Das Fühlen soll konkret werden, keine Beliebigkeit haben. Gefühle sollen übertragbar sein und im Betrachter wirken.

Katja Neubert, Jahrgang 1983 ( Dessau )
2001 Spezialistenlager für Kunst in Halle 2004 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden im Fach Theaterplastik 2007 Bildhauersymposium auf Hiddensee 2008 Symposium auf Hiddensee, Holzschnitt und Zeichnung 2009 Holzbildhauersymposium im Vogtland, Sonderpreis 2010 Bildhauerstudium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle

SHOWROOM in der Stadtvilla Fritz- Seger- Str. 21 | 04155 Leipzig | Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Dr. Christopher Wachsmuth

Faszination Kunst III | Dimitri Vojnov | Anna Tessenow | Natango Fietkau | Shirin Donia | 2o. März bis 22. Mai 2010

WIELAND RICHTER | Farbrausch ferner Welten | 06.12.2009 – 14.02.2010 

Erstmals in Leipzig präsentiert die Galerie Fine Art Arbeiten des Dresdner Künstlers Wieland Richter. Im Fokus dieser Sonderausstellung steht eine umfassende Auswahl seiner Werke über zwei Etagen. Mit der Natur als Ausgangspunkt und einem enormen Potenzial zum Träumerischen lösen sich seine Motive zunehmend vom Gegenständlichen. Beeindruckende farbenreiche Phantasielandschaften, die tief aus der Sehnsucht nach Unbekanntem und Fernem entstanden, beherbergen Figuren und geheime Botschaften aus archaischen Kulturen. Wieland Richter spielt mit künstlerischen Mitteln, wie ein Komponist bei der Inszenierung seiner leisen Sinfonie, die verschiedene Instrumente behandelt. Freuen Sie sich auf unheimlich poetische und berauschende Traumwelten, die trotz geräuschlosem Einklang so bewegt wirken, als könnten sie ganze Geschichten erzählen.

Sonderausstellung mit Jan Zaremba nur am 27.12.09

Galerie Fine Art präsentiert japanische Tuschmalerei
Am 27.12.09 um 15 Uhr ist es möglich, eine Live-Demonstration dieser im ganzen asiatischen Raum hoch geschätzten Kunst zu sehen. Herr Jan Zaremba wird während der Vorführung seine Kunst und die zugrunde liegende Philosophie östlicher Malerei erläutern. Der 1941 in Leipzig geborene und seit 1960 in den USA lebende Maler Jan Zaremba ist der einzige Deutsche, der den Titel „Master of Sumi-E“ trägt. Sumi-E ist die aus der Zen-Tradition kommende Form der Tuschmalerei, die vollständige Konzentration und hochgradige Beherrschung des Materials erfordert.

Faszination KunstII | 18.Oktober – 29.November 2009

Einen etwas anderen Blick auf die Leipziger Schule bietet ab dem heutigen 18. Oktober die Galerie Fine Art in ihren neuen Räumlichkeiten bei Dr. Fingerle Rechtsanwälte. Im Rahmen der noch bis Dezember laufenden Ausstellung „Faszination Kunst“ wird zu einer spannenden Schau ausgesuchter Arbeiten geladen. Hier eröffnet sich für Kunstinteressierte die unikale Möglichkeit den „Malerfürsten“ Werner Tübke im Spannungsfeld zu Werken seiner Tochter Claudia Tübke und seiner zweiten Frau Angelika Tübke sowie seines Schülers Eberhard Lenk zu erleben. Weitere Werke werden von Prof. Willi Sitte, Prof. Frank Ruddigkeit, Gudrun Brüne und dem Rink-Meisterschüler Frank Hauptvogel präsentiert. So findet man sich wieder vor dieser jungen Frau mit ihrem schönen purpurnen Mund. Vor einem scheinbar unfertigen Hintergrund ist sie im Dreiviertelprofil leicht in die rechte Bildecke versetzt. Erstaunlich, wie ungemein beruhigend ihre passive Haltung auf die seltsame Nervosität des Grundes wirkt. Mit gerader Haltung – die rechte Hand sanft auf der linken abgelegt und das Gesicht frontal – schaut sie den Betrachter direkt an. Schlicht gehaltene Kleidung, die ihre Eleganz und Raffinesse mittels eines feinen, gezielt gesetzten Musters erhält. Ihr Blick strahlt eine solche Sensibilität und gleichzeitig innere Kraft aus, dass man einen Moment verharren muss, in der Hoffnung einen Gedanken von ihr erahnen zu können. Willi Sitte: Der General. Dieses 50er-Jahre-Werk ist ein besonders eindrucksvolles Beispiel für Tübkes technische Virtuosität im Bund mit erstaunlichem psychologischem Einfühlungsvermögen, was gewiss auch auf sein Studium der Kunsterziehung und Psychologie in Greifswald von 1950-52, sowie seine damalige Auseinandersetzung mit dem spanischen Barockmaler Diego Velázquez zurückzuführen ist. Ebenso mit dem Prädikat ‚technische Perfektion’ versehen ist die Malerin und Grafikerin Angelika Tübke, die insbesondere für die Entwicklung der „Neuen Leipziger Schule“ wichtig wurde. Von ihr können sechs sehr feine Zeichnungen in der Galerie bestaunt werden, die allesamt Ideale der Renaissance erkennen lassen. Aus einem Studienaufenthalt in der Sowjetunion um 1961 entstand eine Reihe von Silberzeichnungen, die das einfache Leben der bäuerlichen Familien behandeln und eine einzigartige Ruhe ausstrahlen. Tatsächlich aus der Hand eines Altmeisters der Frührenaissance scheint die „Diana“ des Berliner Künstlers Eberhard Lenk zu sein. Spätestens seit seiner Mitwirkung am Monumentalbild Werner Tübkes zur „Frühbürgerlichen Revolution in Deutschland” in Bad Frankenhausen ist dieser nicht mehr nur ein Geheimtipp unter Kunstliebhabern. Die Grundierungstechnik und der Goldüberzug, die an Muskelstudien erinnernde Erscheinung des Stieres, ein mythologisches Thema umgesetzt in der alter Manier, lassen hier ebenso keinen Zweifel an Vorbildern. Letztlich besonders spannend verspricht der Vergleich zwischen Vater und Tochter Tübke zu werden. Claudia Tübke studierte Kunst und Germanistik in Greifswald und war vor ihrer mittlerweile freischaffenden Tätigkeit als Malerin und Grafikerin, Theatermalerin und Opernchorsängerin an verschiedenen Theatern in Eisenach, Greifswald und Stralsund. Eine Auswahl ihrer stimmungs- und kraftvollen Ölgemälde aber auch einige Grafiken kann man nun also erstmalig in Leipzig in einem Raum mit solchen ihres Vaters bewundern.

Personal-Ausstellung von Knut-Peter Hoffmann | 4. Februar bis 28. Februar 2009

Galerie Fine Art Leipzig präsentiert Arbeiten des Leipziger Malers Knut-Peter Hoffmann Wenn Sie einen Fleck an der Wand intensiv betrachten, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Sie darin ein Gesicht, eine Erdbeere oder etwas ganz anderes erkennen, sagt Knut-Peter Hoffmann und erklärt damit zugleich das Innenleben seiner Werke. In diesen spielt er mit Formen, Richtungen und Volumen. Dabei verlangt er allem eine Kausalität ab.

Personal- Ausstellung von Eberhard Lenk | 14. bis 30.01.2009

Galerie Fine Art Leipzig präsentiert in Neujahrsausstellung Arbeiten des renommierten Malers und Grafikers Eberhard Lenk
Spätestens seit seiner Mitwirkung am Bauernkriegspanorama Werner Tübkes in Bad Frankenhausen ist der Maler Eberhard Lenk nicht mehr nur ein Geheimtipp unter Kunstliebhabern. In einer Sonderausstellung präsentiert die Galerie Fine Art Leipzig von 14. bis 30.01.2009 eine exklusive Auswahl faszinierender Arbeiten aus dem Oeuvre des Künstlers. Die ausgestellten Geälde und Grafiken ermöglichen einen Einblick in das vielfältige Schaffen des Perfektionisten Lenk, darunter auch viele neue Arbeiten die erstmals zu sehen sein werden. Der 1951 in Zwickau geborene Eberhard Lenk studierte von 1972-1977 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei den Professoren Volker Stelzmann und Heinz Wagner. Als freiberuflicher Maler arbeitete er von 1982 bis 1987 mit Werner Tübke an dessen Monumentalbild in Bad Frankenhausen, anschliessend für das Postmuseum und das Neue Museum in Berlin. 1988 erhielt Lenk den Kunstpreis der DDR. Es folgten Ausflüge in die Bühnenmalerei, die Restaurierung und das Galeriewesen. Heute lebt und arbeitet der Künstler bei Berlin.

Faszination Kunst I | 1.12.2008 bis 12. Januar 2009

Die Galerie Fine Art lädt ein zu einer Reise durch die Welt der Bilder
Eine Gelegenheit der besonderen Art eröffnet sich Kunstinteressierten in den Ausstellungsräumen der Leipziger Galerie Fine Art. Im Rahmen einer Sonderausstellung präsentiert die Galerie Fine Art ausgwählte Werke Deutscher Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts aus ihren Magazinen für Liebhaber anspruchsvoller Malerei, Grafik und Skulptur. Den Besucher erwarten Werke namhafter Vertreter der Leipziger Schule wie Mattheuer, Lenk, Hauptvogel und Goetze sowie ein Querschnitt aus Genre- und Landschaftsmalerei des 19. bis 20. Jahrhunderts. Neben Malerei und Grafik sind auch zeitgenössische Skulpturen u.a. von Gabriele Messerschmidt, Janne-Margo König oder Stefan Seidel zu sehen. Die Ausstellung hat geöffnet vom 1.12.2008 bis 12. Januar 2009 von Dienstag bis Freitag 10-18 Uhr und samstags von 10-16 Uhr

Gruppenausstellung zum 1.Leipziger Künstlerstammtisch | 31. Juli 2008 bis 16. August 2008

Es stellen 6 Leipziger Künstler ihre neuesten Arbeiten aus. Die Künstler geben einen aktuellen Überblick über ihr derzeitiges Schaffen in der Leipziger Kunstszene. Die Arbeiten gehören verschiedenen Stilrichtungen an. Von der Leipziger Schule, über Crashismus und Illusionsmalerei zur Fotografie. Ausstellende Künstler sind:
Frank Hauptvogel – Meisterschüler von Prof. Arno Rink
Natango Fietkau – Künstler und Gründer der Künstlergruppe die „Crashisten“
Rebecca Henkel – Kollage und Illusionsmalerei
Bernhard Wiesbeck – Künstler und Publizist
Alexander Karawanskij – Künstler
Julia Rössner – Freie Fotografin und Künstlerin

Thomas Oberbuchner | StadtLandschaften in und um Leipzig | 31.Mai bis 27.Juni 2008

Wann ist man Leipziger?
Der gelernte Dolmetscher Thomas Oberbuchner lebt seit 25 Jahren in Leipzig, begann sogleich mit Fotografie sich die hiesige Landschaft zu eigen zu machen. Seit mehr als einem dutzend Jahren bündelt er Umliegendes auch mit Ölfarben auf Leinwand und entdeckt dabei seine Liebe zu pastosem Auftrag, klaren Sujets sowie eingehenden Kompositionen von lebendigen Gebäuden und dem Reiz ursprünglicher Natur. So werden seine Augen-Blicke zu Momentaufnahmen, wo die Zeit angehalten scheint und eine tiefe innere Ruhe ausstrahlt: Kraft- und Sinnesquell fьr eine Pause, zum Innehalten vor dem nächsten, unweigerlichen Weg in die Moderne, zurück ins Menschengetümmel. Wohnhäuser und Fabrikbauten mit unverwechselbarem Gesicht, aber wechselvoller Geschichte, mit den Brücken durch die Zeit verbunden, über die Menschen seit Jahrzehnten ihre Schritte lenken oft, ohne die eigene Schönheit dieser Anblicke geniessen zu können. Landschaften, die uns unmittelbar umgeben und doch nicht unbedroht sind. Aber Oberbuchner ist mehr als ein Bewahrer: Nebel, fliessendes Wasser oder Schnee verzaubern den Betrachter, blühende Bäume lassen uns leckere Früchte fьr den Herbst ahnen, selbst die untergehende Sonne vor dem Panorama der heimischen Stadt erinnert an den eigenen Lebensrhythmus oder geht sie erst auf? Der Ausbilder von Schriftsetzern und Mediengestaltern in Leipzig spürt in seiner kargen Freizeit eigene Plätze auf und findet sie als Leipziger mit liebevoller Handschrift.

Galerie Fine Art zu Gast in der Baumwollspinnerei Leipzig | Farbregen im Rostwald, Malerei und Skulptur im Zwiegespräch – Albert M. Pümpel & Veronika E.M. Blum | 1. Mai 2008 bis zum 6. Juni 2008 

Ausstellung Heinz Mutterlose | 16.02.- 13.03.2008 

Ein vielseitiges Werk oft farbtrunkener Bilder hinterliess der Schkeuditzer Künstler Heinz Mutterlose (1927-1995), das von vitalen Landschaften, expressiven Stilleben bis hin zu Porträts reicht. Neben Zeichnungen, Radierungen und Lithografien sind es immer wieder Aquarelle und Ölbilder, die den Betrachter in ihrer Lebendigkeit und Dynamik fesseln. Ganz besondere Ein- und Ausblicke aus seinem fünfzigjährigen Schaffensprozess bietet die Ausstellung, deren Auswahl anrührende Aktdarstellungen und Landschaftsimpressionen seiner Reisen zeigt.

Ausstellung Bernhard Wiesbeck | vom 10.12.2007- 10.02.2008

Am Montag, 10. Dezember, wurde die „Tropische Winterausstellung“ in unserer „Galerie Fine Art“ eröffnet. Die farbenfrohen Acrylbildern sind Eindrücke und Stimmungen unzähliger Tauchgänge und langjähriger Aufenthalte in Nordamerika, Südostasien, der Karibik und im Indischen Ozean.

Willi Sitte -Menschen-Bilder | Ausstellung vom 20.10.- 24.11.2007 

Am Sonnabend, dem 20. Oktober wurde die Ausstellung -Willi Sitte: Menschen – Bilder in den Räumen unseres Hauses eröffnet. Zahlreiche Leipziger Kunstfreunde nutzten die Gelegenheit, die einundzwanzig ausgestellten Gemälde des berühmten Hallenser Künstlers schon am Eröffnungstage zu sehen, und schon an den beiden Tagen zuvor, noch während des Aufbaus, hatten viele Neugierige einen Blick in die Ausstellung geworfen.
Willi Sitte gehört zu den wichtigsten bildenden Künstlern der Gegenwart. Ein grosser Teil des Gesamtwerkes befindet sich heute in Merseburg im Besitz der Willi-Sitte-Stiftung für realistische Kunst. Die von Frau Sarah Rohrberg kuratierte und von der Willi-Sitte-Stiftung für realistische Kunst unterstützte Ausstellung gibt einen Einblick in das malerische Schaffen Sittes während der vergangenen zwei Jahrzehnte. Wie die präsentierten Werke zeigen, ist das wichtigste Anliegen Willi Sittes nach wie vor die Darstellung der Menschen mit all ihren Leidenschaften, Hoffnungen, Freuden, aber auch mit ihren Schmerzen und Ängsten. Sitte ist nicht nur ein hervorragender Techniker, sondern vor allem ein genauer Beobachter, seinen Figuren manchmal beinahe schmerzhaft nahe, aber ohne sich aufzudrängen – selbst in intimsten Momenten. Die besondere Beachtung der Gäste der Eröffnung fanden das vor kurzem schon in Erfurt ausgestellte monumentale Gemälde Andalusische Nächte und ein Selbstbildnis mit Bild“ aus dem Jahre 1994.

Kunstausstellung *Leipziger Künstler* | 15. Mai bis 2. Juni 2007 

Gezeigt werden Arbeiten in Holz und Stein des Bildhauers Rainer Strege und Gemülde von Sven Arndt. Beide Künstler sind in Leipzig und Umgebung bekannt – Strege vor allem durch seine Arbeiten im städtischen Raum, Arndt durch zahlreiche Ausstellungen. Dem entsprechend gut besucht war die Vernissage – wieder zeigte sich das Leipziger Publikum informiert und interessiert. Die Ausstellungsmacher haben es wieder verstanden, durch die Kombination sehr verschiedenartiger Kunstwerke anregende Kontraste zu schaffen. Die auf wenige Kunstwerke konzentrierte Auswahl lässt den einzelnen Werken genug Raum, was vor allem den Skulpturen Streges gut bekommt. Seine drei feinen, zurückhaltend farbig gefassten Marmorreliefs sind die sicher zuerst ins Auge fallenden Attraktionen der Ausstellung. Arndts Gemдlde bilden die passende Umgebung. Städtische Szenen finden sich neben Landschaftsdarstellungen, oft ebenfalls in zurückhaltender Farbigkeit. Die Werke Arndts erschliessen sich erst beim zweiten und dritten Betrachten – und gleichen darin den Skulpturen Streges. Auf die weitere Entwicklung beider Künstler darf man gespannt sein.

Gruppenausstellung Leipziger Künstler | 28.02.bis 15.04.2007 

Ausstellungsleiterin Rommy Arndt stellte Karin Pietschmann, Elvira Birgit Speer, Frank Eissner und Knut-Peter Hoffmann kurz vor und eröffnete dann die Ausstellung. Die ausgestellten Werke fanden durchgehend grosse Zustimmung, vielleicht auch, weil die grossformatigen, farbenprächtigen Gemälde Hoffmanns einen wirkungsvollen Kontrast bilden zu den feinsinnigen Radierungen Pietschmanns, den sorgfältig komponierten, dekorativen Arbeiten Eissners und den Skulpturen Speers.