KUNSTHANDEL HELLMANN – WILLKOMMEN

Der KUNSTHANDEL HELLMANN wurde 1990 vom Inhaber Bodo W. Hellmann in Bad Liebenstein gegründet und steht in einer langen Tradition seit 1780. Heute steht er Ihnen auch weltweit als verlässlicher Partner zur Seite.

Verhaltenskodex für den Handel mit Kunstwerken

Als Kunsthändler fühlen wir uns den hohen Standards und dem Verhaltenskodex für den Handel mit Kunstwerken verpflichtet.  Als Kunsthändler ist man nicht nur ein Kaufmann, sondern in erster Linie ein Kunstberater und dies bedingt ein hohes Maß an persönlichem Vertrauen zwischen Verkäufer und Käufer. Wir legen deshalb ein besonderes Augenmerk auf eine umfassende Recherche der uns angebotenen Kunstobjekte, bevor diese in den Verkauf gelangen.

Zu unseren Spezialgebieten zählen deutschsprachige Künstler, insbesondere Werke der „Leipziger Schule“, Dresdner und Berliner Maler, Maler der ehem. DDR, aber auch europäische und außereuropäische Künstler, u.a. der Ukraine, Ungarns und Chinas sowie Altmeister Gemälde.

Der KUNSTHANDEL HELLMANN

unterstützt Sie professionell und kunstwissenschaftlich beim Erwerb oder Verkauf einzelner Kunstwerke, beim Aufbau, der Betreuung oder der Auflösung Ihrer Sammlung sowie einzelner Erbstücke oder eines ganzen Nachlasses. Zu unseren Kunden zählen verstärkt auch junge Sammler, denen wir mit angemessenen Einstiegsangeboten und fachlichem Rat gern zur Seite stehen. Die Abwicklung erfolgt diskret, zeitnah, unkompliziert und marktgerecht.

Darüber hinaus sind wir Ihr Ansprechpartner für Einrahmungen, Restaurierungen und Schätzungen und beraten Sie auch hierin fachlich gern persönlich und kompetent.

Auf unserer Homepage finden Sie zu Ihrer Information neben einem Künstlerindex eine Übersicht von Werken, Künstlerbiographien, relevanten Epochen und Stilrichtungen.

In unserem Gesamtbestand befinden sich noch viele weitere WERKE als die hier aufgeführten Gemälde und Kunstwerke. Sprechen Sie uns bitte auf das von Ihnen gesuchte Desiderat an.

Interessenten können sich für unseren Newsletter eintragen, der Sie regelmäßig über unsere aktuellen Angebote, wichtigsten Neuigkeiten und Aktivitäten informiert.

Besuchen Sie auch gerne unser Kunstportal ARTWORLD24 und folgen Sie unseren regelmäßigen Posts auf Facebook.

Da auch wir viel auf Einkaufsreisen sind, bitten wir für Terminvereinbarungen oder Fragen um einen ersten Kontakt per Telefon oder per E-Mail.

Ihr

Kunsthandel Hellmann


MAX THEDY

Max Thedy schuf die beiden Supraporten um 1880. Die Schätze einer Dame, WVZ G-158 und Die Sammlung eines Herrn WVZ G-159 . Die Maße der Gemälde sind 45,5 x 147,5 cm und 42,2 x 147,5 cm (63 x 164 cm und 60 x 164 cm inkl. Rahmen). „Die Schätze einer Dame“ ist signiert. Verso mit altem Galerieaufkleber. Mit dekorativem Rahmen, blattvergoldet. Max Thedy erwarb seine Ausbildung in München, dann in Berlin, ab 1882 hatte er eine Professur in Weimar. Er ist einer der wichtigsten Vertreter der Weimarer Malerschule, Lit.: Stadtmuseum Weimar: Max Thedy 1858–1924 Gemälde und Zeichnungen, s.S.29, 34, 36, Abb. S. 143. Provenienz der Supraporten: The Closson Galleries, Cincinnati, Privat Deutschland

Kunsthandel Hellmann-Zwei bedeutende Gemälde von Max Thedy
Kunsthandel Hellmann-Zwei bedeutende Gemälde von Max Thedy 

Anna Maria Werner

Venus und Satyr

Um 1721-1730

Anna Maria Werner ( Wernerin) geborene Heid (Haid ) wurde 1688 in Danzig geboren und war seit 1705 Bildnismalerin in Berlin wo sie 1721 als Hofmalerin nach Dresden berufen wurde und dort 1753 starb. Sie war die  Tochter und Schülerin von Andreas Haid. Gattin von Christoph Joseph Werner I.Öl auf Leinwand, 1010 x 1600 mm (mit Rahmen: 1730 x 1170 mm). Untere rechte sowie linke Bildecke mit Nummerierung 2232 und 57. Die Inventarnummer unten rechts deutet auf einen Eintrag im Dresdener Inventar, das bis 1741 geführt wurde (das sog. „Inventar vor 1741“): auf fol. 238v, wird als Nr. 2232A von der Dresdner Hofkünstlerin „Wernerin“ (Anna Maria Werner) eine Darstellung „Venus u. Satyr“ aufgeführt, und zwar als Kopie. Die Maße von 1 Elle 18 Zoll x 2‘’18 betragen umgerechnet ca. 99 x 156 cm. Als Standort wird Polen angegeben (der sächsische Kurfürst Friedrich August II. war als August III. König von Polen).Das Motiv könnte von Antonio Bellucci stammen.

Anna Maria Werner ( Wernerin ) (1688-1753)

 


DER WERT DER KUNST

„Ich kann nichts dafür, dass meine Bilder sich nicht verkaufen lassen. Aber es wird die Zeit kommen, da die Menschen erkennen, dass sie mehr wert sind als das Geld für die Farbe.“ Vincent van Gogh“

Und er hatte so Recht, denn heute sind seine Gemälde fast unbezahlbar. Hoffen wir, dass es anderen Künstler schon zu Lebzeiten gelingt, einen guten Preis zu erreichen, um davon auch Leben zu können.

Während zu Beginn des Mittelalters der Künstler noch der Zunft der Handwerker angehörte und dabei lediglich die Kosten für Materialien und Arbeitszeit gedeckt wurden, begann sich bereits gegen Ende ein erster Kunsthandel zu etablieren. Die Maler begaben sich auf Reisen, um zum  einen von fremden Einflüssen zu profitieren, zum anderen um ihre Werke einem breiteren Publikum anbieten zu können und sich international einen Namen zu machen. Infolge des Aufkommens  einer neuen reichen Bürgerschicht im Paris des beginnenden 18. Jahrhunderts, entfaltete sich ein neues Verständnis von Kunst und die Anforderungen an jene, losgelöst von strengen akademischen Vorgaben. Es bildete sich eine Kennerschaft und Kunsthändler gaben vor, was man zu besitzen hatte, wodurch ihnen ein großer Einfluss auf den Marktwert der Gemälde zuteil wurde.

Auch heute ist „Kunst als Anlageform“ eine aktuelle Angelegenheit, womöglich eine  brisantere denn je. In unsicheren Zeiten interessieren sich Anleger  für inflationsgeschützte Sachwerte mit Potenzial auf Wertsteigerung. Immer häufiger fließt daher das Geld auch in Investments, die neben der emotionalen, ferner eine finanzielle Rendite versprechen.

Nicht umsonst erleben Kunstmessen einen Boom und nicht ohne Zufall ist ständig von Auktions-rekorden zu hören, bzw. zu lesen. Doch gibt es überhaupt eine Werthaltigkeit von Kunst? Was macht manche Kunsterzeugnisse so wertvoll, lässt andere im Vergleich jedoch wertlos erscheinen? Dass die Produktionskosten in den meisten Fällen nicht annähernd dem tatsächlichen Preis entsprechen, ist keine Neuigkeit. Laut Carsten Kunze seien es u.a. die Einzigartigkeit, sowie die Originalität, die den Wert eines Kunstwerkes nicht dem Preis entsprechen ließen. In letzterem spiegelt sich also der sozialer Rang eines Kunstwerkes.…weiter lesen