Johann Heinrich Carl KOOPMANN

Zeichnung von

Johann Heinrich Carl KOOPMANN

Jakob und Rahel

Tusche auf Papier/ Karton, sign.u.dat. (1886), 68x75cm

Koopmann, Johann Heinrich Carl Jakob und Rahel (1886) Tusche auf Papier/ Karton, sign.u.dat. 68x75cm
Koopmann, Johann Heinrich Carl
Jakob und Rahel (1886)
Tusche auf Papier/ Karton, sign.u.dat.
68x75cm

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Die biblische Erzählung zum Patriarchen Jakob findet sich im Buch Genesis (29,16 EU-49,31 EU). Als Jakob auf dem Weg ist, sich eine Ehefrau zu suchen, begegnet er zufällig Rachel, die die Schafe ihres Vaters hütet, und verliebt sich in die schöne Frau. Um Rachel heiraten zu können, dient Jakob sieben Jahre bei ihrem Vater Laban von Haran. Da ihm dieser am Ende des Dienstes nicht wie vereinbart Rachel, sondern deren ältere Schwester Lea in der Hochzeitsnacht zuführt, erhält er nach der Brautwoche mit Lea auch Rachel zur Frau, muss sich dafür aber weitere sieben Jahre bei Laban verdingen. Während Lea mehrere Söhne gebiert, bleibt Rachel unfruchtbar, was in der Welt der Bibel als Unglück gilt. Gemäß zeitgenössischer Sitte gibt Rachel Jakob ihre Magd und jüngere Halbschwester Bilha (auch Bilhah), um an ihrer Stelle Kinder für Jakob zu gebären.

Auch Leas Magd Silpa, gebiert Jakob Söhne. Alle vier Frauen gelten als Stammmütter der Stämme Israels. Nach vielen Jahren wird Rachel doch noch schwanger und gebiert Jakob die Söhne Josef und Benjamin, die wegen der Stellung ihrer Mutter Jakobs Lieblingskinder werden. Bei der Geburt Benjamins stirbt Rachel.