Willi Sitte (1921-2013)- Gemälde kaufen und verkaufen

Willi Sitte (1921-2013)- Gemälde kaufen und verkaufen

Willi Sitte (1921-2013)

Wir suchen Gemälde und Zeichnungen von Willi Sitte für unsere Sammler.

Unser Angebot:

SONNENUNTERGANG AM MEER

Öl/Papier, 59 x 51,5 cm, r. u. sign. und dat. W. Sitte 75.

Ausstellungen: Das Gemälde war ausgestellt: W. S. 1945-82, Staatliche Kunsthalle Berlin 1982; W. S. Malerei, Grafik, Handzeichnungen, Moritzburg Halle, 1981. – Literatur: WVZ: Malerei, Grafik, Handzeichnungen, Moritzburg Halle, 1981, G 75/3; W. S. 1945-82, Staatliche Kunsthalle Berlin 1982, mit Farbabb. – Deutscher Maler und Graphiker, neben W. Tübke, W. Mattheuer und B. Heisig der bedeutendste Künstler der DDR. S. studierte ab 1936 zunächst an der Kunstschule des Gewerbemuseums Reichenberg in Tschechien, anschließend ab 1940 an der Meisterschule für Malerei in Kronenburg. Wegen systemkritischer Äußerungen wurde er von dort zur Ostfront eingezogen. Nach dem Krieg ließ er sich in Halle nieder und wurde 1959 Professor an der Kunstschule Burg Giebichenstein. S. entwickelte sich zu einem führenden Künstler der DDR und machte auch politische Karriere. Er erfuhr Anerkennung weit über die Grenzen der DDR hinaus, so stellte er u.a. 1977 auf der Documenta aus. Mus.: Berlin (Nat.-Gal.), Dresden (Gal. Neue Meister), Köln (Mus. Ludwig), Hamburg (Kunsthalle) u.a. Lit.: Vollmer u.a.

SONNENUNTERGANG AM MEER  Öl/Papier, 59 x 51,5 cm, r. u. sign. und dat. W. Sitte 75.
SONNENUNTERGANG AM MEER 
Öl/Papier, 59 x 51,5 cm, r. u. sign. und dat. W. Sitte 75

 

Willi Sitte - Immer vorwärts
Willi Sitte – Immer vorwärts

 

Grafik
Willi Sitte

VITA

Willi Sitte (* 28. Februar 1921 in Kratzau, Tschechoslowakei, heute Tschechien; † 8. Juni 2013 in Halle (Saale)[1]) war ein deutscher Maler und Grafiker. Er war lange Zeit Präsident des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR.

 

Willi Sitte wuchs als drittjüngstes Kind eines deutschstämmigen Bauern, Gründungsmitglied der Tschechoslowakischen Kommunistischen Partei (KPTsch), und einer tschechischen Mutter mit vier Brüdern und zwei Schwestern auf. Sein Bruder Rudolf Sitte war ebenfalls ein in der DDR tätiger Künstler im Bereich der baubezogenen Kunst.

Willi Sitte´s Zeichentalent wurde früh durch einen Zeichenlehrer gefördert. Nach der Schule studierte er ab 1936 an der Kunstschule des nordböhmischen Gewerbemuseums in Reichenberg Textilmusterzeichner und wurde 1940 an die Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei in Kronenburg in der Eifel empfohlen. Seine Kritik an den dortigen Aufgaben führte 1941 zur Einberufung in die Wehrmacht an die Ostfront. Dort erkrankte er an Gelbsucht und wurde nach einem Heimaturlaub nach Italien versetzt, wo er 1944 desertierte und sich italienischen Partisanen anschloss.
Nach künstlerischen Arbeiten in Mailand, Vicenza und Venedig kehrte Sitte 1946 nach Kratzau zurück, musste seine Heimat aber wegen der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei verlassen und lebte danach in Halle (Saale), wo er 1947 in die SED eintrat. 1951 erhielt Sitte einen Lehrauftrag an der Kunstschule Burg Giebichenstein, 1959 wurde er dort zum Professor berufen. Er war damals ein Vertreter der aufmüpfigen, eigenwilligen Kunstszene in Halle, die Unabhängigkeit von Kulturfunktionären einklagte. Er hatte dadurch Ärger mit seiner Partei, der zeitweise zum Lehrverbot führte. Zu seinen Freunden gehörten damals Christa Wolf, Wolf Biermann, Eva-Maria Hagen, Sarah Kirsch, Rainer Kirsch und andere. Ab 1964 stieg Willi Sitte aktiv in die Politik ein, was zum Verlust einiger freundschaftlicher Kontakte führte.
Willi Sitte´s  Schwimmer auf einer Briefmarke der DDR zu den 22. Olympischen Spielen 1980.
Als Vertreter des sozialistischen Realismus wuchs seit dem Ende der 1960er Jahre seine offizielle Anerkennung. 1969 wurde er zum Ordentlichen Mitglied der Deutschen Akademie der Künste gewählt, was er bis 1991 war. Er war von 1974 bis 1988 Präsident des Verbandes Bildender Künstler der DDR (VBK-DDR) und seit 1976 Abgeordneter der Volkskammer.
Von 1986 bis 1989 war er Mitglied des Zentralkomitees der SED (ZK der SED). Seit 1985 war Willi Sitte Mitglied des Weltfriedensrates und seit 2001 Korrespondierendes Mitglied der European Academy of Sciences, Arts and Humanities in Paris.
Seine Produktivität als Maler und Hochschullehrer wurde dadurch nicht verringert. Sein Werk ist von figürlichen Darstellungen bestimmt, oft in geradezu barock anmutenden Formen. Die expressiven Körperdarstellungen als Ausdrucksträger gesellschaftlicher Aussagen und politischer Ideen provozierten oft das Kunstpublikum. Als Hochschullehrer engagierte er sich in der Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses, darunter von 1975 bis 1987 als Direktor der Sektion Bildende und Angewandte Kunst der Hochschule für Industrielle Formgestaltung in Halle.
Willi Sitte lebte und arbeitete in Halle. Neben Werner Tübke, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer gilt er als bedeutendster Maler der DDR. Wegen seines Bekenntnisses zum Kommunismus und seiner Parteikarriere in der SED lösten seine Werke und Ausstellungen nach der Wiedervereinigung bisweilen öffentliche Diskussionen aus. So wurde im Sommer 2001 eine geplante Jubiläumsausstellung des Künstlers zu seinem 80. Geburtstag im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg vom Verwaltungsrat kurzfristig verschoben, weil man Sittes Rolle als DDR-Kulturfunktionär erst noch genauer untersuchen wollte. Sitte sagte daraufhin die bereits vorbereitete Ausstellung ab.[3] Bis heute fließen in Kritiken zu Sittes Werken oft nicht nur künstlerische Aspekte, sondern auch politische Beurteilungen ein. Andererseits sind seine Werke bis heute bei Kunstsammlern und Galerien im Westen Deutschlands und in Westeuropa außerordentlich begehrt.
Anlässlich seines 85. Geburtstages wurde in Merseburg am 28. Februar 2006 die Willi-Sitte-Galerie eröffnet. Dies geschah im Beisein des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder und Sachsen-Anhalts früheren Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer. Es handelt sich um eine Stiftung, die in der historischen Domkurie untergebracht ist. In diesem Museum ist ein Großteil des Gesamtwerkes Sittes untergebracht. Quelle:wikipedia.org

 

 

 

 

 

 

Klaus von Woyski (1931-2017), Samos, Oliven und Bienenstöcke, 1979, Griechenland

Klaus von Woyski (1931-2017)

Klaus von Woyski (1931-2017)

Samos, Oliven und Bienenstöcke, 1979, Griechenland, H 27cm x B 36cm, links unten signiert und datiert 79

SAMOS, OLIVEN UND BIENENSTÖCKE | AUFRUFPREIS 1.500 € Öl/Holz, 27 x 36 cm, l. u. sign. und dat. K. v. Woyski 79, verso betitelt. - Deutscher Maler. W. studierte in Burg Giebichenstein. 1960 siedelte er nach Westdeutschland über. Neben seiner Tätigkeit als Restaurator - zuletzt für das Deutsche archäologische Institut - nahm er an Ausstellungen teil. 1970 bis 2015 lebte er in Griechenland. Lit.: Vollmer.
SAMOS, OLIVEN UND BIENENSTÖCKE 
Öl/Holz, 27 x 36 cm, l. u. sign. und dat. K. v. Woyski 79, verso betitelt. – Deutscher Maler. W. studierte in Burg Giebichenstein. 1960 siedelte er nach Westdeutschland über. Neben seiner Tätigkeit als Restaurator – zuletzt für das Deutsche archäologische Institut – nahm er an Ausstellungen teil. 1970 bis 2015 lebte er in Griechenland. Lit.: Vollmer.

 

 

Max Thedy

Max Thedy( München 1858-1924 Weimar)

Max Thedy ( 1858-1924)

Wir kaufen Gemälde von Max Thedy und freuen uns auf Ihre Angebote.

Max Thedy wurde als Sohn des Aktuars Johann Valentin Thedy und seiner Frau Theresia geboren, als jüngster von zwölf Geschwistern. Nach dem frühen Tod der Eltern wurde der 12-jährige Max 1870 von dem aus Hamburg stammenden Maler Georg Friedrich Louis Reinhardt (1819–1905) aufgenommen und zum Malen angeregt. Er war ab 1875 Schüler der Kunstakademie seiner Heimatstadt. 1882 wurde er mit 24 Jahren als Professor an die Weimarer Kunstschule berufen. Zu seinen Schülern gehörten Christian Rohlfs, Ernst Biedermann und Rudolf Schmidt-Dethloff. 1919 wurde Thedy Meister am Bauhaus. 

Max Thedy Werk wurde und wird in vielen Ausstellungen in Europa und in den USA gezeigt, zuletzt 2002 in Weimar, 2005 in Ueberlingen und Frankfurt am Main. Quelle: wikipedia.org

Max Thedy
Max Thedy
Max Thedy
Max Thedy

 

Max Thedy

München 1858 – 1924 Polling

„Die Waffen eines Herrn“ / „Die Schätze einer Dame“ (Zwei Supraporten). 1880er-Jahre

Jeweils Öl auf Leinwand. 42,5 × 147 cm bzw. 45 × 147 cm. (16 ¾ × 57 ⅞ in. bzw. 17 ¾ × 57 ⅞ in.) Bild 1 unten rechts mit Signaturrest: M[…]. Bild 2 unten rechts signiert: Max Thedy.  [3387] Gerahmt

ProvenienzEhemals The Closson Galleries, Cincinnati (lt. rückseitigem Etikett), und Lawrence Steigrad Fine Arts, New York (bis 2001)

Literatur und AbbildungSilke Opitz: Der Tafelbildkomplex. Max Thedy am Staatlichen Bauhaus in Weimar. In: Ausstellungskatalog: Max Thedy 1858–1924. Gemälde & Zeichnungen. Weimar, Stadtmuseum, 2002, S. 34-45, m. Abb. auf S. 36 u. 39, und die Abbildungen auf S. 143 („Farbtafeln, außer Katalog“) / Armin Thedy und Anselm Thürwächter: Werksverzeichnis Max Thedy (1858–1924). Hamburg, CD-ROM, 2008, Kat.-Nrn. G 157 u. G 158

Felixmüller

Conrad Felixmüller ( Dresden 1897-1977 )

Conrad Felixmüller (Felixmueller)

Wir suchen Gemälde von Conrad Felixmüller

Conrad Felixmüller tritt, nach dem Besuch der Dresdner Kunstgewerbeschule, an der er ein Jahr lang Zeichenunterricht nimmt, 1912 zuerst in die Privatschule des Künstlers Ferdinand Dorsch und noch im selben Jahr in die Klasse von Professor Carl Bantzer in der Kgl. Kunstakademie in Dresden ein, um seine Ausbildung als Maler zu beginnen.

1915 verlässt Felixmüller die Akademie. Danach ist er als freischaffender Künstler in Dresden tätig, hält sich aber öfter in Berlin auf. Dort malt Felixmüller im Atelier von Ludwig Meidner. Außerdem arbeitet Felixmüller an der von Herwarth Walden herausgegebenen Zeitschrift „Der Sturm“ mit.

Mit dem Buchhändler Felix Stiemer gründet Felixmüller 1917 die Kunst- und Literaturzeitschrift „MENSCHEN“, bei der er, ebenso wie beim „Sturm“, als grafischer Gestalter tätig ist. Daneben finden Ausstellungen bei Hans Goltz in München und zusammen mit Heckel, Kirchner und Schmidt-Rottluff in der Galerie Arnold in Dresden statt.
Dorthin übersiedelt Conrad Felixmüller 1918. Der Künstler wird Gründer und Vorsitzender der „Dresdner Sezession“ und Mitglied der „November-Gruppe“.
Nebenher arbeitet Felixmüller an verschiedenen Zeitschriften (z.B. „Die Sichel“, Regensburg; „Rote Erde“, Hamburg) mit und veröffentlicht eigene literarische Texte wie z.B. die Autobiografie „Mein Werden“ (Kunstblatt) oder Gedanken über „Künstlerische Gestaltung“ (Kestnerbuch, Hannover).
Conrad Felixmüllers bildnerisches Schaffen ist in der Frühphase von starken Einflüssen des Expressionismus bestimmt, den er im sozialkritischen Sinn versteht und bald zu einem expressiven Realismus von individueller Prägung transformiert. In den kraftvollen Linien der Holzschnitte hält Felixmüller Szenen des alltäglichen Lebens fest.
Um 1930 zeigen sich Tendenzen zu einem Wandel, der sich thematisch in einer zunehmend genrehaften, erzählerischen Entwicklung, formal in dem Streben nach einer ruhigeren Bildsprache äußert.
1933 ist der Künstler mit 40 Arbeiten in der Dresdner Ausstellung „Entartete Kunst“ zu sehen. 1934 übersiedelt der Künstler, in der Hoffnung auf freiere Arbeitsmöglichkeiten nach Berlin-Charlottenburg. 1937 werden 151 Werke des Künstlers aus öffentlichem Besitz beschlagnahmt. 1941 wird das Berliner Domizil durch Bomben zerstört.
Conrad Felixmüller findet Asyl in Damsdorf in der Mark. 1944 zieht der Maler nach Tautenhain. Der Künstler wird aber noch im selben Jahr zum Kriegsdienst einberufen.
Nach kurzer sowjetischer Kriegsgefangenschaft kehrt Felixmüller 1945 nach Tautenhain zurück. 1949 erfolgt die Berufung zum Professor an die Martin-Luther-Universität in Halle mit einem Lehrauftrag für Zeichnen und Malen innerhalb der Pädagogischen Fakultät.
Nach seiner Emeritierung 1961, geht Conrad Felixmüller zurück nach Berlin. Bis zu Felixmüllers Tod im Jahr 1977 finden zahlreiche Ausstellungen in beiden Teilen Deutschlands sowie in Paris, Rom, Bologna und Florenz statt.

 

 

 

 

 

Max Thedy (1858-1924)

Max Thedy (1858 München – 1924 Polling)

„Die Waffen eines Herrn“ / „Die Schätze einer Dame“ (Zwei Supraporten). 1880er-Jahre

Jeweils Öl auf Leinwand. 42,5 × 147 cm bzw. 45 × 147 cm. (16 ¾ × 57 ⅞ in. bzw. 17 ¾ × 57 ⅞ in.) Bild 1 unten rechts mit Signaturrest: M[…]. Bild 2 unten rechts signiert: Max Thedy.  Gerahmt

Provenienz Ehemals The Closson Galleries, Cincinnati (lt. rückseitigem Etikett), und Lawrence Steigrad Fine Arts, New York (bis 2001), private Sammlung Deutschland

Max Thedy München 1858 – 1924 Polling „Die Waffen eines Herrn“ / „Die Schätze einer Dame“ (Zwei Supraporten). 1880er-Jahre Jeweils Öl auf Leinwand. 42,5 × 147 cm bzw. 45 × 147 cm. (16 ¾ × 57 ⅞ in. bzw. 17 ¾ × 57 ⅞ in.) Bild 1 unten rechts mit Signaturrest: M[…]. Bild 2 unten rechts signiert: Max Thedy.  [3387] Gerahmt  ProvenienzEhemals The Closson Galleries, Cincinnati (lt. rückseitigem Etikett), und Lawrence Steigrad Fine Arts, New York (bis 2001)
Max Thedy München 1858 – 1924 Polling „Die Schätze einer Dame“ 1880er-Jahre
Max Thedy München 1858 – 1924 Polling „Die Waffen eines Herrn“ / „Die Schätze einer Dame“ (Zwei Supraporten). 1880er-Jahre Jeweils Öl auf Leinwand. 42,5 × 147 cm bzw. 45 × 147 cm. (16 ¾ × 57 ⅞ in. bzw. 17 ¾ × 57 ⅞ in.) Bild 1 unten rechts mit Signaturrest: M[…]. Bild 2 unten rechts signiert: Max Thedy.  [3387] Gerahmt  ProvenienzEhemals The Closson Galleries, Cincinnati (lt. rückseitigem Etikett), und Lawrence Steigrad Fine Arts, New York (bis 2001)
Max Thedy ( München 1858 – 1924 Polling) „Die Waffen eines Herrn“ 1880er-Jahre
Literatur und Abbildung

Silke Opitz: Der Tafelbildkomplex. Max Thedy am Staatlichen Bauhaus in Weimar. In: Ausstellungskatalog: Max Thedy 1858–1924. Gemälde & Zeichnungen. Weimar, Stadtmuseum, 2002, S. 34-45, m. Abb. auf S. 36 u. 39, und die Abbildungen auf S. 143 („Farbtafeln, außer Katalog“) / Armin Thedy und Anselm Thürwächter: Werksverzeichnis Max Thedy (1858–1924). Hamburg, CD-ROM, 2008, Kat.-Nrn. G 157 u. G 158

 

Zum Verkauf stehen zwei Gemälde von Max Thedy.

Sehr gutes, ursprünglich als Supraporten vorgesehenes Gemäldepaar des bedeutenden deutschen Malers Max Thedy: Ausbildung in München, dann Berlin, ab 1882 Professur in Weimar; einer der wichtigsten Vertreter der Weimarer Malerschule, Lit.: Stadtmuseum Weimar: Max Thedy 1858–1924 Gemälde und Zeichnungen, s.S.29, 34, 36, Abb. S. 143
Provenienz der Supraporten: The Closson Galleries, Cincinnati, Privat Deutschland

Max Thedy 1858–1924, Gemälde & Zeichnungen | Katalog zur Ausstellung des Stadtmuseums Weimar im Jahr 2002
Kunsthalle 07.06.–25.08.2002 Gemälde | Bertuchhaus 07.06.–14.07.2002 Zeichnungen


Max Thedy am Staatlichen Bauhaus in Weimar

Mit seinem überschaubaren Gesamtwerk, das neben etlichen Zeichnungen und einigen Radierungen im wesentlichen aus Tafelbildern besteht, gehört der vorwiegend als Porträt- und Interieurmaler bekannte Max Thedy dem 19. Jahrhundert an, auch wenn seine Lebenszeit bis in die 20er Jahre des darauffolgenden Säkulums hineinreicht. Das 19. gilt in der Kunstgeschichtsschreibung gemeinhin als das vergessene Jahrhundert, obgleich gerade auf diesem Gebiet in den letzten zehn Jahren viel geforscht und dabei auch revidiert worden ist. Zudem sei an eigens für entsprechend gewichtete Sammlun- gen neu eingerichtete Museen bzw. Schauräume erinnert. Thedy und die unmittelbaren Nachfolger der »Weimarer Malerschule« sind dennoch unbeachtet geblieben.
Gibt man nun in das Feld einer der geläufigsten Suchmaschinen im Internet den Namen des Künstlers ein, erscheinen immerhin etwa 20 Einträge, und klickt man auf den »on top« gelisteten »link«, wird man auf die »website« einer us-amerikanischen »global gallery« weitergeleitet, die auf Kunst und Antiqitäten spezialisiert ist. Im aktuellen Angebot sind zwei ungewöhnlich schmalformatige Tafelbilder Thedys, Die Schätze einer Dame abb. 2 und Die Sammlung eines Herren, abb. 3 als »a pair of over- doors« ausgewiesen und wie die zugehörigen Abbildungen1 belegen eindeutig auch als Pendants ausgeführt. Leicht erkennbar, handelt es sich um Gattungsmalereien und dabei konkret um Stilleben. Als solche sind sie trotz der für Thedy typischen, realisti- schen Auffassung und bisweilen feinmalerischen Umsetzung im Schaffen des Künstlers relativ singulär, was – wie auch die Zweckgebundenheit als Supraporten – auf einen speziellen Auftrag hindeutet. Die beiden nicht datierten Gemälde können auch unabhängig von ihrer möglicherweise einst baugebundenen Verwendung und zudem separat voneinander bestehen. Dennoch sind sie natürlich als »Paar« gedacht und im Kunsthandel als solches feilgeboten.

Weiter zum gesamten Text

Quelle: Silke Opitz | Der Tafelbildkomplex | Max Thedy am Staatlichen Bauhaus in Weimar

Rudolf Reschreiter – Gemälde kaufen und verkaufen

Rudolf Reschreiter – Gemälde kaufen und verkaufen

Rudolf Reschreiter (1868 in München – 1939 ebenda)

Wir kaufen und verkaufen Gemälde von Rudolf Reschreiter

Höllental mit Zugspitze, Öl/ Lw., 98 x 68 cm, Öl/Leinwand, gerahmt
Höllental mit Zugspitze, Öl/ Lw., 98 x 68 cm, Öl/Leinwand, gerahmt

 

VITA

Rudolf Reschreiter studierte an der Münchner Akademie bei Gabriel von Hackt. Er malte hauptsächlich in der Aquarelltechnik und wurde für seine hyperrealistische Naturdarstellung gerühmt. Eines seiner bekanntesten Werke ist die Abbildung des Waxensteinkamms von Mathaisenkar  aus. Im Jahre 1903 bereiste er mit dem Geograph Hans Meyer die südamerikanischen Kordilleren und besuchte den in Ecuador gelegenen, 6301 Meter hohen, völlig vergletscherten Chimborazo. Reschreiter malte im Anschluss eine ganze Serie „Chimborazo-Bilder“. Einen der Gletscher taufte Meyer Reschreiter-Gletscher, ein Name der allerdings keinen Bestand hatte.

Seine Werke sind zu sehen in: Alpine Museen, Kempten, München und dem Alpenverein-Museum Innsbruck.

Rudolf Reschreiter fertigte die Zeichnungen für „Schwaiger’s Fühttps://de.wikipedia.org/wiki/Alpenverein-Museum_Innsbruckhrer durch das Wettersteingebirge“, München, 1901 an. Quelle: Wikipedia.org

Erich Fraaß, Eiche ( im großen Garten Dresden) um 1960, Öl/Lw., 100x 85, WVZ 780

Erich Fraaß (1893- 1974)- Gemälde kaufen und verkaufen

Erich Fraaß (1893- 1974)

  • Gemälde kaufen und verkaufen

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen und Angebote.

 

Verkaufsangebote:

Erich Fraaß, Eiche im großen Garten Dresden, um 1960, Öl/Lw., 100 x 85 cm
Erich Fraaß, Eiche im großen Garten Dresden, um 1960, Öl/Lw., 100 x 85 cm

 

Erich Fraaß, Jäger Kreiser als Tiroler Schütze, leiten Tirol,1926 50x47cm, Öl/Lw., signiert
Gemälde von Erich Fraaß, Jäger Kreiser als Tiroler Schütze, leiten Tirol,1926
50x47cm, Öl/Lw., signiert

 

Erich Fraaß, Abendsonne, um 1925, Öl/Lw., 100x85 cm
Erich Fraaß, Abendsonne, um 1925, Öl/Lw., 100×85 cm

 

Bei den Bombenangriffen auf Dresden 1945 wurde der überwiegende Teil der seit Ende des 1. Weltkrieges entstandenen Arbeitsplätze Ölgemälde, Buntstiftarbeiten, Pastelle und Aquarelle des 1893 in Glauchau geborenen Malers und Grafikers Erich Fraaß zerstört. Sein Lebenswerk umfasste rund 3.000 Arbeiten.

Kurzbiographie von Erich Fraaß

Erich Fraaß wurde am 14. April 1893 in der Textilstadt Glauchau als Sohn eines Webermeisters geboren. Als Musterweber erlangte sein Vater eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber den Fabrikarbeitern und wurde als Zulieferer etwas besser bezahlt. Man musste eben von etwas leben. Früh konnte Erich Fraaß erfahren, welches Leid der Niedergang der Webwarenindustrie in Zeiten der Krise mit sich brachte. Selbst in seiner eigenen Familie waren Einschränkungen zu spüren. Die Kinder mussten, je nach ihren Möglichkeiten, mitverdienen, obwohl der Vater von morgens bis abends am Webstuhl arbeitete. Erich Fraaß trug Zeitungen aus und arbeitete später als Apothekenhelfer. Frühmorgens, bevor er zur Schule ging, fuhr er oft in die Natur, um zu zeichnen.

In den Jahren 1899 bis 1907 besuchte er die Lehngrundschule in Glauchau. Einige fortgeschrittene Lehrer, die begabte, aber mittellose Weber-Kinder unterrichteten, gaben ihm kostenlosen Unterricht in Sprachen sowie in Zeichnen und Literatur. Wie sein älterer Bruder Richard erhielt er zusätzlich Sprach- und Zeichenunterricht. Es spricht für den wohlwollenden Umgang in der Familie Fraaß, dass die Eltern das zeichnerische und malerische Talent des Jungen wohlwollend wahrnahmen. Auch wenn eine höhere Ausbildung nicht bezahlt werden konnte und Erich Fraaß dem älteren, gleich begabten Bruder, einem Lithographen, folgte, war der Wunsch, Maler zu werden, übermächtig.

Eine frühe Förderung erhielt Erich Fraaß durch den Glauchauer Pfarrer Zinßer. Zinßer sammelte unter dem Textilfabrikanten Geld, um ihm ein Stipendium zum Kunststudium zu ermöglichen.

Im Alter von 17 Jahren ging er nach Dresden, um an der Kunstakademie vorzusprechen.

Er hatte ein Empfehlungsschreiben des Glauchauer Kommerzienrates von Lossow in der Tasche, sein Bruder war Rektor der Kunstgewerbeschule in Dresden und eine Idee bei Oskar Zwintscher an der Akademie. Zwintscher empfahl den Besuch der Kunstgewerbeschule, um sich vor allem technische Fertigkeiten anzueignen. Er teilte diese Zeit der gemeinsamen Ausbildung mit später bekannten Künstlern wie Bernhardt Kretzschmar, Otto Dix, William Rudolph, Otto Griebel und anderen. Mit dem Wechsel an die Akademie und in das Malatelier von Oskar Zwintscher begann für Erich Fraaß die Suche nach einem eigenen künstlerischen Ausdruck. Insgesamt fand er an der Akademie günstige Bedingungen für eine solche Wegsuche vor: Im Zeichensaal wurde Richard Müller präzises Zeichnen und Sehen vermittelt. An der Akademie hatte Carl Bantzer. Oskar Zwintscher ließ seinen Schülern nicht nur viele Freiheiten, er verstand es auch, das Besondere, den Bildwert und das Potential der Kunstkantmöglichkeiten ins Leben zu vermitteln.

Zwintscher empfahl, „die Farben rein und richtig anzuwenden, die Formen gründlich zu studieren, jede individualistische Willkür zu achten und zu bändigen“.

Doch zunächst wurden Ausbildung und kontinuierliche Kunstausübung durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrochen. Erich Fraaß meldete sich freiwillig an die Front und erlebte in Flandern die Wucht und Sinnlosigkeit des Krieges. Am Ende des Krieges stand für Fraaß: „Der politische Zusammenhang und die absurde Tatsache des Krieges waren bewusst und zwangen zur Entscheidung“.

Politisch engagierte er sich in der Spartakusgruppe. Er war Vorstandsmitglied der Künstler in der Akademie, wo er als Meisterschüler von Robert Sterl bis 1922 sein Studium fortsetzen konnte.

Künstlerisch hat sich Sterls Hinwendung zur sozialen Frage, seine Konzeption geprägt durch das Bild als eigenständige Welt und die Wertschätzung des Ausdruckswertes des Farbmeisterschülers immer.

Die zwanziger Jahre brachten eine neue Vielfalt in der Dresdner Kunst.

Obwohl das Leben für die meisten Künstler nicht einfach war, wurden mit Unterstützung von Sponsoren und staatlichen Stellen Studienreisen ermöglicht. Erich Fraaß reiste mit einigen Kollegen in den Böhmerwald, nach Spanien, Tirol, Oberbayern, in die Steirmark, um nur einige zu nennen.

Um jungen Künstlern der Kriegsgeneration die Möglichkeit zu geben, in den öffentlichen Dienst einzutreten, gründete 1921 zusammen mit Erich Fraaß Curt Großpietsch und Willy Illmer u.a. „Die Schaffenden“.

Unter dem Vorsitz von Erich Fraaß, Bernhardt und Hermann Kretzschmar entwickelte Theodor Richter 1931 aus der nach Kriegsende wieder ins Leben gerufenen Gruppe „Aktion“ die „Dresdner Sezession 1932“. Während sich die bestehenden Verbände, der „Deutsche Künstlerbund“ an die national gesinnten Künstler wandten, wurde die „Künstlervereinigung“ eher angedeutet, die Sezession programmatisch anzugehen. Zum einen ging es um die Ausrichtung der Kunst am menschlichen Handeln. Bernhardt Kretzschmar gibt an: „Ein echter Künstler ist immer der beste Erzieher des Menschen“. Zum anderen sollte er sich an die breite Öffentlichkeit wenden. Wie Edmund Kesting formuliert, sollen die Menschen aus einer „materiellen Welt in eine geistige Welt“ geführt werden.

1934 wurde die „Sezession 1932“ von den Nazis verboten und einige Ziele der Gruppe erwiesen sich als Vorahnung dessen, was auf Deutschland zukommen sollte.

Trotz des Verlustes der Plattform und des de facto notwendigen Schrittes in die innere Emigration wurde erneut versucht, Gleichgesinnte zu sammeln. Dies konnte nur auf einer privaten und freundschaftlichen Ebene geschehen. Es gab die sogenannte „Gruppe der 7“, die sich zu Spaziergängen und zum Austausch von Kunst traf, nun aber ohne Außenwirkung weitergeführt wurde. Zu dieser Gruppe gehörten Karl Kröner, Paul Wilhelm, Erich Fraaß, Fritz Winkler, John Beutner, Otto Griebel und Hans Jüchser.

Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte Erich Fraaß zu den Aktiven, die sich um den Aufbau eines demokratischen Kunstlebens in der zerstörten Stadt bemühten.

Am 21. Mai 1945 meldete er sich bei Dr. Friedrich zur Aufbauarbeit und organisierte diese mit dem Verband Bildender Künstler. Er war als bildender Künstler im Vorstand des antifaschistischen Vertrauensrates.

Dem hoffnungsvollen Neuanfang folgte wieder die Ernüchterung.

1947 wurde er als Dozent an die Akademie berufen. 1953 wurde er zum Professor für Malerei ernannt. Er leitete bis zu seiner Pensionierung 1958 das Grundstudium.

Obwohl er thematisch durchaus den Ideen der 1950 noch im Entstehen begriffenen Kunstdoktrin entsprechen konnte, konnte er die Ideologie nicht mittragen und blieb dann in der Rolle eines großen alten Duldenden.

In Richtung Privatsphäre wäre zu erwähnen, dass Erich und Richard Fraaß und Otto Griebel ab 1911 im ländlichen Gostritz auf der Südhöhe von Dresden lebten. Die weite Landschaft mit Blick auf das Osterzgebirge, die Sächs. Schweiz, die Wilisch und das Elbtal mit lieblichen Tälern, Feldern und Wiesen hatte die Gruppe zuvor „das Goppeln“ wiederentdeckt. Zu den Zuhörern gehörten die Goppel Carl Bantzer, Oskar Zwintscher und Robert Sterl, die sich und ihre Schüler für diese Idylle begeisterten.

Nach dem Krieg 1918 und ab 1919 lebte Erich Fraaß mit seiner Frau Grete und Tochter Maja (1921) bis 1947 weiterhin in Gostritz. Dort entstand der größte Teil seiner Arbeit, die in der Ammonstraße 9 am Hauptbahnhof in seinem Atelier ihre Erfüllung fand.

Am 13. Februar 1945 wurde das Atelier mit den dort befindlichen Werken bei einem Bombenangriff völlig zerstört. Dieses Schicksal teilte er mit den meisten Kollegen seiner Generation. Einige Arbeiten konnten durch Auslagerung gerettet werden, mehr als 1.000 verbrannten.

1947 zog die Familie zu dem 1937 geborenen Sohn Jobst, nachdem dieser aus Altersgründen in den Alten Markt gewechselt war. Da er zu dieser Zeit fast jede Woche bei der Familie seiner Tochter in der Windmühle in Moritzburg zu Besuch war, entstand in diesem Land eine beachtliche Anzahl von Skizzen, Zeichnungen, Aquarellen und Ölbildern. In Moritzburger Umgebung fühlte er sich wohl. Seinem Wunsch folgend, befindet sich seine letzte Ruhestätte auf dem Moritzburger Friedhof.

Er starb am 9. Januar 1974.

 

Karl Timmler (1906-1996), Schneeschmelze Thüringen (Blick Richtung Schwarzatal bei Goldbach ), 1967, Öl/Lw., 50 x 65 cm

Karl Timmler (1906-1996)- Gemälde ankaufen und verkaufen

Karl Timmler (1906 Liegnitz/Niederschlesien – 1996 Moritzburg)

Gert Claußnitzer 1987:

Karl Timmler ist ein unermüdlicher Zeichnender, d.h., die zeichnerische Besitzergreifung des Motivs, mit dem geringsten Aufwand an Mitteln das Wesentliche treffend und schlagend zu fixieren, bildet die Grundlage jeder weiteren künstlerischen Beschäftigung. Timmler zeichnet Landschaft, Architektur, Menschen und Tiere bei jeder Tages- und Jahreszeit. Er fasst die Motive zu großen geschlossenen Massen zusammen, durch rasche, breite Schraffur, selten gewischt, mit deutlichen Hell- Dunkel- Wirkungen. Danaeben stehen lineare Notizen, Beobachtungen momentaner Bewegungen, die in einem zupackenden Strich festgehalten sind und den Charakter einer absolut verlässlichen Dokumentation besitzen.

 
Karl Timmler, Ginster an Eichhorns Wäldchen,1956, öl/lw., 75 x 95 cm
Karl Timmler, Ginster an Eichhorns Wäldchen,1956, öl/lw., 75 x 95 cm
Karl Timmler, Diabassteinbruch Mellenbach (Thüringen), 1959, Öl/Lw., 50 x 65 cm
Karl Timmler, Diabassteinbruch Mellenbach (Thüringen), 1959, Öl/Lw., 50 x 65 cm
Karl Timmler, Südspanien 1975, Öl/ Hartfaser 40x 50 cm
Karl Timmler, Südspanien 1975, Öl/ Hartfaser 40x 50 cm
Keramik von Karl Timmler

Alle Keramiken mit Signatur/ Stempel an der Unterseite (Moritzburger Mühle mit T)

Maße:

– Vase dunkelblau: Höhe: 11cm

– Vase blau zweifarbig: Höhe 11cm

– Vase Amphore türkis zweifarbig: Höhe 11,5cm

– Schale grau: Durchmesser: 11cm

– Kerzenleuchter blau: Höhe 6,5cm, Durchmesser: 10,5cm

– Kerzenleuchter grün-blau: Höhe 6,5cm, Durchmesser: 10,5cm

 

Keramik:

Es sind aus bester handwerklicher Gesinnung geformte Gefäße, die nichts zu tun haben mit der auf spontanen Gefühlanstößen beruhenden üblichen Malereikeramik. Es sind vielmehr klassische Formen, auf die zurückgegriffen wird. Klarheit, Sachlichkeit bestimmen ihren Charakter. Das Besondere sind dabei die Glasuren, an deren Transparenz und kristallinem Reiz im ausgeschmolzenen Zustand der Maler offensichtlich Freude hat. Gediegenheit und Gewissenhaftigkeit, die den Maler und Zeichner auszeichnen, gelten gleichermaßen auch für seine keramischen Erzeugnisse.

Zum Tode am 19.05.1996:

Seine Werke repräsentieren innerhalb der Dresdner Kunst eine besondere Position. Er war hier mit erstaunlicher Konsequenz ein Maler des sinnlich Elementaren, und dabei galt vor allem dem höchst Konkreten sein Interesse. In seinen rustikalen Plenair- Kompositionen, in denen der Farbe im Sinne des Nachimpressionismus die entscheidende Rolle für die innere Bildstruktur zukam, war in gewisser Weise ein Nachklang Robert Sterls und seiner Schule zu verspüren. Das gilt auch für seine Darstellung arbeitender Menschen. Gefühlstiefe, malerische Qualität und handwerkliche Gewissenhaftigkeit waren bestimmende Merkmale seiner Malerei. Auch als Zeichner war Karl Timmler entschlossener Realist.