KUNST & ANTIQUTÄTEN

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Willi Sitte (1921-2013) – Ankauf und Verkauf von Gemälden

Gemälde von Willi Sitte

Willi Sitte

Willi Sitte (1921-2013)

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Verkaufsangebote von Willi Sitte:

Willi Sitte (* 28. Februar 1921 in Kratzau, Tschechoslowakei, heute Tschechien; † 8. Juni 2013 in Halle (Saale), AKT , 1986, Öl auf Spezialpapier, 62 cm  x 55 cm, rechts unten signiert und datiert 86

Willi Sitte (* 28. Februar 1921 in Kratzau, Tschechoslowakei, heute Tschechien; † 8. Juni 2013 in Halle (Saale), AKT , 1986, Öl auf Spezialpapier, 62 cm x 55 cm, rechts unten signiert und datiert 86

Gemälde von Willi Sitte

Willi Sitte, Gemälde Willi Sitte (1921-2013), Drei Grazien, 1996, Schätzwert 30-35T€ , 62 cm x 55 cm, Öl auf Spezialpapier, links unten signiert und datiert 96

GRAFIK

Willi Sitte - Farblithographie, rechts unten in Blei sign. u. dat. (19)81

Außerdem Widmung d. Künstlers,  Aufl. ?. 1981, auf Vélin, AM  Druck  53 x 71 cm, Blatt 57,5 x 76 cm

Grafik in gebrauchtem Zustand mit kleinen Knicken

Willi Sitte – Farblithographie, rechts unten in Blei sign. u. dat. (19)81 Außerdem Widmung d. Künstlers, Aufl. ?. 1981, auf Vélin, AM Druck 53 x 71 cm, Blatt 57,5 x 76 cm Grafik in gebrauchtem Zustand mit kleinen Knicken

 

Willi Sitte -Zu Brechts LiebesgedichtLiebeslied Farbzinkographie in drei Platten 1986Auf Vélin unter Passepartout AM 60 x 50 cmGrafik in gebrauchtem Zustand nicht signiert, da vermutlich Entwurfsabzug, mit Bleistift beschrieben.

Willi Sitte – Zu Brechts LiebesgedichtLiebeslied Farbzinkographie in drei Platten 1986Auf Vélin unter Passepartout AM 60 x 50 cmGrafik in gebrauchtem Zustand, nicht signiert, da vermutlich Entwurfsabzug, mit Bleistift beschrieben.

VITA

Willi Sitte (* 28. Februar 1921 in Kratzau, Tschechoslowakei, heute Tschechien; † 8. Juni 2013 in Halle (Saale)[1]) war ein deutscher Maler und Grafiker. Er war lange Zeit Präsident des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR.

Er wuchs als drittjüngstes Kind eines deutschstämmigen Bauern, Gründungsmitglied der Tschechoslowakischen Kommunistischen Partei (KPTsch), und einer tschechischen Mutter mit vier Brüdern und zwei Schwestern auf. Sein Bruder Rudolf Sitte war ebenfalls ein in der DDR tätiger Künstler im Bereich der baubezogenen Kunst.

Sein Zeichentalent wurde früh durch einen Zeichenlehrer gefördert. Nach der Schule studierte er ab 1936 an der Kunstschule des nordböhmischen Gewerbemuseums in Reichenberg Textilmusterzeichner und wurde 1940 an die Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei in Kronenburg in der Eifel empfohlen. Seine Kritik an den dortigen Aufgaben führte 1941 zur Einberufung in die Wehrmacht an die Ostfront. Dort erkrankte er an Gelbsucht und wurde nach einem Heimaturlaub nach Italien versetzt, wo er 1944 desertierte und sich italienischen Partisanen anschloss.
Nach künstlerischen Arbeiten in Mailand, Vicenza und Venedig kehrte Sitte 1946 nach Kratzau zurück, musste seine Heimat aber wegen der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei verlassen und lebte danach in Halle (Saale), wo er 1947 in die SED eintrat. 1951 erhielt Sitte einen Lehrauftrag an der Kunstschule Burg Giebichenstein, 1959 wurde er dort zum Professor berufen. Er war damals ein Vertreter der aufmüpfigen, eigenwilligen Kunstszene in Halle, die Unabhängigkeit von Kulturfunktionären einklagte. Er hatte dadurch Ärger mit seiner Partei, der zeitweise zum Lehrverbot führte. Zu seinen Freunden gehörten damals Christa Wolf, Wolf Biermann, Eva-Maria Hagen, Sarah Kirsch, Rainer Kirsch und andere. Ab 1964 stieg Willi Sitte aktiv in die Politik ein, was zum Verlust einiger freundschaftlicher Kontakte führte.
Willi Sitte´s  Schwimmer auf einer Briefmarke der DDR zu den 22. Olympischen Spielen 1980.
Als Vertreter des sozialistischen Realismus wuchs seit dem Ende der 1960er Jahre seine offizielle Anerkennung. 1969 wurde er zum Ordentlichen Mitglied der Deutschen Akademie der Künste gewählt, was er bis 1991 war. Er war von 1974 bis 1988 Präsident des Verbandes Bildender Künstler der DDR (VBK-DDR) und seit 1976 Abgeordneter der Volkskammer.
Von 1986 bis 1989 war er Mitglied des Zentralkomitees der SED (ZK der SED). Seit 1985 war W. Sitte Mitglied des Weltfriedensrates und seit 2001 Korrespondierendes Mitglied der European Academy of Sciences, Arts and Humanities in Paris.
Seine Produktivität als Maler und Hochschullehrer wurde dadurch nicht verringert. Sein Werk ist von figürlichen Darstellungen bestimmt, oft in geradezu barock anmutenden Formen. Die expressiven Körperdarstellungen als Ausdrucksträger gesellschaftlicher Aussagen und politischer Ideen provozierten oft das Kunstpublikum. Als Hochschullehrer engagierte er sich in der Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses, darunter von 1975 bis 1987 als Direktor der Sektion Bildende und Angewandte Kunst der Hochschule für Industrielle Formgestaltung in Halle.
W. Sitte lebte und arbeitete in Halle. Neben Werner Tübke, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer gilt er als bedeutendster Maler der DDR. Wegen seines Bekenntnisses zum Kommunismus und seiner Parteikarriere in der SED lösten seine Werke und Ausstellungen nach der Wiedervereinigung bisweilen öffentliche Diskussionen aus. So wurde im Sommer 2001 eine geplante Jubiläumsausstellung des Künstlers zu seinem 80. Geburtstag im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg vom Verwaltungsrat kurzfristig verschoben, weil man Sittes Rolle als DDR-Kulturfunktionär erst noch genauer untersuchen wollte. Sitte sagte daraufhin die bereits vorbereitete Ausstellung ab. Hier weiter lesen:Quelle:wikipedia.org

Ausstellung:

SITTES WELT
Willi Sitte: Die Retrospektive

SITTES WELT
03.10.2021 — 09.01.2022

 

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Michael Triegel (1968)

Michael Triegel, Michael II,1996, Strichätzung, teilweise poliert, China coole, 45 x 22,5, Auflage 30

M.Triegel, Michael II,1996, Strichätzung, teilweise poliert, China coole, 45 x 22,5, Auflage 30

Michael Triegel (1968 Erfurt )

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Vita- Michael Triegel

Nach dem Abitur 1987 arbeitete M. Triegel zunächst als Schrift- und Grafikmaler. 1990 begann er das Studium der Malerei und Grafik bei Arno Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, das er 1995 mit Diplom abschloss. Nach eigenen Aussagen fällt in diese Zeit sein künstlerisches Erweckungsmoment in einer römischen Kirche:…weiter zur Quelle:de.wikepedia.org

Angebot – Michael Triegel

Verkaufsangebot einer Grafik von M. Triegel- Michael II,1996,

 

 

 

 

 

Marinemaler Claus Bergen

Claus Bergen

Claus Bergen- Kreuzer

Claus Bergen (* 1885 in Stuttgart; † 1964 in Lenggries)

In Stuttgart am 18. April 1885 geboren und in München groß geworden, war für C. Bergen Kunst und Künstlerschaft eine ganz unproblematische Sache.

Wir kaufen und verkaufen Gemälde vom Marinemaler Claus Bergen

Wir sind besonders an U-Boot und Kreuzer Motive interessiert und bieten eine schnelle Kaufentscheidung.

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Claus Bergen – aktuelle Verkaufsangebote:

Derzeit leider keine!

 

VITA von Claus Bergen

Claus Friedrich Bergen (* 18. April 1885 in Stuttgart; † 4. Oktober 1964 in Lenggries/Oberbayern) 

Deutscher Marinemaler

In Stuttgart am 18. April 1885 geboren und in München groß geworden, war für C. Bergen Kunst und Künstlerschaft eine ganz unproblematische Sache. Er lernte in seinen Jugendjahren nichts anderes kennen. Als erster Sohn von Fritz Bergen, in der Kaiserzeit populärer Maler und Illustrator, ergab sich ein geradliniger Weg zum Beruf des Kunstmalers. Mit überreichem Talent versehen, war C. Bergen`s akademische Kunstausbildung in München hochkarätig. Ungewöhnlich war lediglich seine Entscheidung für die Marinemalerei, die in Bayern und München nun nicht gerade ihre Hochburg hatte.

Wenig bekannt sind seine rund 450 Illustrationen für „Karl Mays Illustrierte Reiseerzählungen“ die ab Dezember 1907 erschienen. Einen Namen machte Claus Bergen sich bereits ab 1909 mit seinen stimmungsvollen Bildern des englischen Fischerhafens Polperro an der Küste Cornwalls. Mehrere Studienaufenthalte in Polperro in den nächsten Jahren bis zum Ausbruch des Weltkrieges erbrachten eine größere Zahl von Gemälden mit Motiven des Fischerhafens, der Menschen und der Fischerboote. Auf Ausstellungen mit Goldmedaillen bedacht! Verkauften sich Claus Bergens Englische Fischer, trotz happiger Preise recht gut. Sie brachten C. Bergen den Ruf ein, gut und teuer zu sein, was übrigens bis heute gilt.

Maler der Skagerrakschlacht

Bei der Rückkehr der Flotte von der Skagerrakschlacht vor dem Skagerrak war der Marinemaler Claus Bergen zufällig in Wilhelmshaven. Er sprach als erster Marinemaler mit Besatzungsmitgliedern, empfand die Stimmung und sah „stolze“ und zusammengeschossene Schiffe. Sein hervorragender Kontakt zu Admiral Hipper, dem Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte, gab ihm die Möglichkeit, bei Übungen der Flotte mitzufahren, um so die entsprechende Optik für seine Studien zu erhalten.

Motive aus der Luftfahrt

Weil sie durch Zufall im selben Haus in München wohnten und die Begeisterung für die Fliegerei bekanntlich ansteckend ist. Gründeten die Brüder Claus, Otto Bergen und Ernst Udet mit anderen Jungen den „Aero-Club München 1909“.  Otto Bergen fiel als Flieger im Ersten Weltkrieg und die luftfahrtgeschichtliche Karriere von Ernst Udet ist hinlänglich bekannt. Claus Bergen hielt immer Kontakt zu seinem Freund „Erni“, der ihm Anfang und Mitte der 1930er Jahre den Weg zu den Spitzen der deutschen Luftfahrtindustrie ebnete.

Spätes Werk nach dem Zweiten Weltkrieg

Das letzte Gefecht des Schlachtschiffes BISMARCK gehört zu den bekanntesten Gemälden von Marinemaler C. Bergen. Die Stiftung der Montanindustrie von 1963 an die Marineschule Mürwik war eines der verschenkten Bergen-Gemälde, das sich in eine Reihe einfügte, zu dem auch das Atlantikbild an John F. Kennedy gehörte. Wenige Tage vor dem Attentat in Dallas erreichte das Bild Washington.

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Govaert Flinck (1615-1660)

Govaert Flinck (* 25. Januar 1615 in Kleve; † 2. Februar 1660 in Amsterdam) Alter Mann mit roter Kappe  Bez. u. li.: G flinck:f / 16.. (letzte zwei Ziffern nicht sicher lesbar) Öl auf Holz, 71,5 x 53,5 cm

Govaert Flinck (1615 -1660 )Alter Mann mit roter Kappe

Govaert Flinck (1615-1660)

Govaert Flinck (* 25. Januar 1615 in Kleve; † 2. Februar 1660 in Amsterdam) nach
Alter Mann mit roter Kappe
Bez. u. li.: G flinck:f / 16.. (letzte zwei Ziffern nicht sicher lesbar)
Öl auf Holz, 71,5 x 53,5 cm

 

Expertise – Govaert Flinck

 
Holländisch, um 1640, 
Alter Mann mit roter Kappe 
Bez. u. li.: G flinck:f / 16.. (letzte zwei Ziffern nicht sicher lesbar)
Öl auf Holz, 71,5 x 53,5 cm
Privatbesitz 
 
Das vorliegende Gemälde wiederholt in großer Detailgenauigkeit das Bild von Govaert Flinck, Bärtiger Alter mit roter Mütze (Bez. u. li.: G.flinck.f /1639, Öl auf Eichenholz, 71 x 54 cm), das sich in der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Galerie – Nr. 1600, befindet. Es handelt sich wie sein Vorbild um ein tronje (Niederländisch: Charakterkopf), einen Bildtyp, wie er für Rembrandt, Jan Lievens, sowie unter deren Einfluss vor allem Govaert Flinck, Ferdinand Bol und Willem Drost in den 1630er Jahren in Leiden und vor allem in Amsterdam typisch war. Nachdem Flinck sich um 1635 in Amsterdam niedergelassen hatte, arbeitete er etwa ein Jahr lang in Rembrandts Atelier, wo er sich auch unter dessen Einfluss besonders der Schilderung von Brustbildern in phantastischen Kostümen widmete. Man bediente sich in Rembrandts Kreis dabei offenbar weniger Modelle, die nicht als Porträts, sondern als charakteristische, pittoreske Köpfe, ohne allegorische oder moralisierende Konnotation, dargestellt wurden. Die frühesten derartigen Brustbilder von Govaert Flinck, die sich erhalten haben, stammen aus der Zeit um 1636/37. Das Dresdener tronje von 1639 steht exemplarisch für diese Werkgruppe in seinem Schaffen, die sich von seinen gleichzeitigen, glatter und konventioneller wirkenden Porträts deutlich unterscheiden. 

 
Das vorliegende Gemälde aus Privatbesitz übernimmt die Komposition des Dresdener tronjes bei nahezu identischen Bildmaßen in allen Einzelheiten. Dargestellt ist das Brustbild eines alten Mannes mit charakteristischer gerader Nase und grauem Vollbart in strengem Profil nach links. Er ist mit einer roten Kappe und einer schwarzen, offenen Jacke bekleidet, über die ein weißer Kragen gelegt ist. Der Maler des vorliegenden Bildes, der möglicherweise im Umkreis Govaert Flincks zu suchen ist, war bemüht, die frische, lockere Handschrift Flincks, die auf eine alla prima- Malerei verweist, bis hin zu den in die nasse Farbe eingeritzten Schwüngen im Barthaar so genau wie möglich zu imitieren. In seinem spontanen, summarischen Pinselduktus ging er dabei über das Vorbild hinaus: Die Pinselstriche sind ein wenig breiter und im Bart gerundeter, die Haartracht wirkt daher kompakter. Auch in der Modellierung des Gesichts im vorliegenden Gemälde, das eine etwas gröbere, pastosere, offene Struktur und eine ein wenig stärkere farbige Akzentuierung als das Vorbild aufweist, zeigen sich stilistische Unterschiede zum Werk Govaert Flincks. Details der Kleidung wie etwa die dem Betrachter zugewandte Schulter des Mannes, die im Vorbild Flincks eine darunterliegende rote Farbschicht erkennen lässt, in der vorliegenden Fassung dagegen eine opake schwarze Farbschicht zeigt, verweisen ebenfalls auf den Wiederholungs-Charakter des vorliegenden Gemäldes. 
 
Offenbar handelt es sich bei dem vorliegenden Gemälde um eine zeitgenössische Wiederholung des Originals in Dresden durch einen namentlichen unbekannten Maler aus dem Umfeld Flincks. Auch die (falsche) Signatur des Gemäldes, die diejenige des Originals imitiert, aber dennoch von dieser deutlich abweicht, spricht für eine Wiederholung, möglicherweise auf Grund großer Nachfrage nach Charakterköpfen dieser Art im Amsterdamer Käufer – Umfeld Rembrandts und Flincks. Eine stilistisch dieser sehr ähnliche, jedoch wesentlich kleinere Wiederholung des Dresdener Originals befindet sich im Royal Lazienki Museum in Warschau (Inv.-Nr. LKr 845). Weitere Kopien und Teilkopien, teils deutlich späteren Datums, sind bekannt.     
Dr.Uta Neidhardt
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ANTONIO BELLUCCI (Pieve di Soligo, 1654 – 1726)

ANTONIO BELLUCCI

 

Jesus Kind

ANTONIO BELLUCCI (Pieve di Soligo, 1654 – 1726) Jesus Kind

ANTONIO BELLUCCI (Pieve di Soligo, 1654 – 1726) Jesus Kind

Um 1690,

Öl auf Leinwand, 70 x 47 cm , nicht signiert, guter Altersgenäßer Zustand, die Leinwand wurde Dupliert,
Rahmenaußenmaß 84×62×5 cm

Literaturverzeichnis:

F. Magani, Antonio Bellucci. Catalogo ragionato, Rimini 1995, ad vocemZurückverfolgt auf Antonio Belluccis Katalog von Professor Michele Danieli und unabhängig von Professor Enrico Lucchese.

Das Gemälde befindet sich in gutem Erhaltungszustand und ist ein interessanter Künstlerbeweis aus seinem jungen Alter. Der Stil und die Entwürfe offenbaren noch immer die Anregungen seiner ersten Meister Pietro Liberi, Antonio Zanchi und Andrea Celesti mit Anklängen an Alessandro Varotaris Klassizismus. Das Werk stammt wahrscheinlich aus dem achten und neunten Jahrzehnt und findet Übereinstimmungen mit dem Jesuskind in den „Adorazioni dei Magi“ von Houston (Magani, S. 76-77, Nr. 7) und mit den Putten von „Venere und Marte “ bereits aus der Sammlung Steffanoni von Bergamo, datiert 1690 ca. von Magani.

Wir danken Michele Danieli und Enrico Lucchese für die Namensnennung. Unter Woods Lampe sind keine größeren Restaurierungen entstanden. Die Leinwand wurde zu einem späteren Zeitpunkt neu kaschiert und neu gespannt.

Die Arbeit wird von einem Rahmen aus Holz und vergoldetem Stuck in gutem Zustand begleitet, der als Geschenk angeboten wird.
Aus Privatbesitz, mit Zertifikat gem. 64, Gesetzesdekret vom 22. Januar 2004, Nr. 42, des Gesetzes über das Kulturerbe und die Landschaft (Italien).

Antonio Bellucci (1654-1726)

Antonio Bellucci ist neben Sebastiano Ricci und Giovanni Antonio Pellegrini einer der bekanntesten Meister der venezianischen Schule vor Giovanni Battista Tiepolo. 1709 wurde er in Wien durch Kaiser Joseph I. zum Hofmaler ernannt und behielt seine Stellung auch unter dessen Nachfolger Karl VI bei. Von Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz wurde Bellucci nach Düsseldorf berufen. Nach dem Tod des Kurfürsten und erfolgreichen Jahren in Deutschland ging er 1716 an den englischen Hof, wo er sechs Jahre später sein größtes Werk vollendete, die Malereien an der Decke des Buckingham- Palastes. Belluccis Malerei ist durch einen manieristisch-eklektischen Stil, ein dunkles, gedämpft angelegtes Kolorit und eine virtuos ausgeführte Technik gekennzeichnet, die effektvoll eingesetzt wird. Sein Selbstbildnis ist heute in den Uffizien in Florenz aufbewahrt.

 

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Pendule – Bildhauer Bertel Thorvaldsen 

ThorvaldsenPendule

Selbstportrait des dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen

Französische Pendule um 1840

Französische Pendele um 1840

Französische Pendele um 1840

Die Darstellung der Figur ist eine Variation des Selbstportrait des dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen (1770-1844) bei der Arbeit von 1839.

Die französische Pendule weißt altersbedingt kleine Plesuren auf, siehe Fotos.
H 58cm, B 34 cm, T 15cm, Uhrwerk mit Fadenaufhängung geht, halb-und Stundenschlag.

Gewicht 7 kg
Höhe 58 cm
Tiefe 15 cm
Breite 33 cm
Ein Besuch der sich lohnt: Thorvaldens Museum 

ThorvaldsenLEBEN

Bertel Thorvaldsen war der Sohn des isländischen Holzschnitzers Gotskalk Thorvaldsen und dessen Ehefrau Karen Dagnes. Einige Quellen nennen als Geburtsort ein Schiff zwischen Island und Kopenhagen, andere nur Kopenhagen.

Nach erstem künstlerischem Unterricht durch den Vater wurde Thorvaldsen bereits mit elf Jahren Schüler der Freischule der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Dort wurde er zunächst von Johannes Wiedewelt und hauptsächlich von Nicolai Abraham Abildgaard unterwiesen. 1787 wurde Thorvaldsen für seine Leistungen im Modellieren mit einer Kleinen Silbermedaille ausgezeichnet und zwei Jahre später verlieh man ihm die Große Silbermedaille für sein Relief Ruhender Amor. Durch die Auszeichnung von Thorvaldsens Relief Die Vertreibung Heliodors aus dem Tempel 1791 wurde der Minister Graf Christian Detlev von Reventlow auf ihn aufmerksam und verschaffte ihm die nötigen finanziellen Mittel zur Fortsetzung des Studiums. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bertel_Thorvaldsen

Weitere Kunstwerke…

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Walter Womacka – Ankauf & Verkauf

Walter Womacka

 

Walter Womacka (* 22. Dezember 1925 in Obergeorgenthal, Tschechoslowakei; † 18. September 2010 in Berlin) war ein deutscher Maler, Grafiker und Gestalter zahlreicher architekturgebundener Arbeiten. Zwanzig Jahre leitete er als Rektor die Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

Womacka wurde als Sohn eines Gärtners geboren. Nach einer Ausbildung als Dekorationsmaler von 1940 bis 1943 an der Staatsschule für Keramik in Teplitz-Schönau musste Womacka bis 1945 Kriegsdienst leisten, bei dem er verwundet wurde. Nach Kriegsende arbeitete er zunächst als Landarbeiter und ab 1946 besuchte er die Meisterschule für gestaltendes Handwerk in Braunschweig bei Bruno Müller-Linow. Bedingt durch seine nach Thüringen umgesiedelte Familie, wechselte er 1949 an die Hochschule für Baukunst und Bildende Künste in Weimar und studierte dort bei Hans Hofmann-Lederer, Hermann Kirchberger und Otto Herbig. Nach der Neuausrichtung der Hochschule hin zur Architektur setzte er sein Studium von 1951 bis 1952 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden unter anderem bei Fritz Dähn und Rudolf Bergander fort. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Womacka

 

ANKAUF

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Bernhard Heisig – Ankauf & Verkauf & Schätzung

Gemälde von Bernhard Heisig

B. Heisig (* 31. März 1925 in Breslau, Niederschlesien; † 10. Juni 2011 in Strodehne, Brandenburg) war ein deutscher Maler. Er wird (mit Hans Mayer-Foreyt, Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer) zur Leipziger Schule gezählt und gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten der Kunst in der DDR. Seine Malerei geht in ihrer Abstraktion über einen Sozialistischen Realismus hinaus, auch wenn einzelne Werke bzw. Schaffensphasen, in denen beispielsweise Historienbilder(Pariser Kommune), ein Dimitrow– und ein Lenin-Porträt entstanden, einschränkend dagegen sprechen. Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Heisig

Bernhard Heisig 60x80 cm,"Zu Brecht"

Heisig 60×80 cm,”Zu Brecht”

ANKAUF- Bernhard Heisig

Wir suchen für unsre Sammler Gemälde von B.Heisig und bieten eine schnelle Kaufentscheidung.

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Gerne erwarten wir Ihre Angebote über Arbeiten von Bernhard Heisig !

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Gemäldeankauf

Gemäldeankauf- Rudolf Voigt

Gemäldeankauf

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Gemäldeankauf

Gerhard Altenbourg, Otto Altenkirch, Annemarie Balden-Wolff, Carl Bantzer, Paul Baum, Fritz Beckert, Bernardo Bellotto (Canaletto), Johannes Beutner, Peter August Böckstiegel, Jürgen Böttcher (Strawalde), Eugen Bracht, Ernst Bursche, Carl Gustav Carus, Pol Cassel, Johann Anton Castell, Fritz Cremer, Hans Christoph, Wilhelm Claudius, Johan Christian Clausen Dahl, Christian Wilhelm Ernst Dietrich (Dietricy), Otto Dix, Ferdinand Dorsch, Traugott Faber, Max Feldbauer, Conrad Felixmüller, Wieland Förster, Erich Fraaß, Hubertus Giebe, Christian Friedrich Gille, Hermann Glöckner, Anton Graff, Otto Griebel, Hans Grundig, Lea Grundig, Herta Günther, Otto Gussmann, Christian Gottlob Hammer, Angela Hampel, Ernst Hassebrauk, Erich Heckel, Josef Hegenbarth, Bernhard Heisig, Johannes Heisig, Hermann Otto Hettner, Erhard Hippold, Ludwig von Hofmann, Hans Jüchser, Edmund Kesting, Gerhard Kettner, Ernst Ludwig Kirchner, Walther Klemm, Johann Christian Klengel, Siegfried Klotz, Oskar Kokoschka, Hans Körnig, Bernhard Kretzschmar, Willy Kriegel, Karl Kröner, Gotthardt Kuehl, Gerhard von Kügelgen, Wilhelm Lachnit, Otto Lange, Paula Lauenstein, Eduard Leonhardi, Gerda Lepke, Carl Lohse, Elfriede Lohse-Wächtler, Georg Lührig, Wolfgang Mattheuer, Harald Metzkes, Otto Mueller, Richard Müller, Wilhelm Müller, Gerald Müller-Simon, Rolf Münzner, Hermann Naumann, Rudolf Nehmer, Emil Nolde, Alexander Olbricht, Ernst Ferdinand Oehme, Adam Friedrich Oeser, Max Pechstein, A.R. Penck, Wolfgang Peuker, Martin Erich Philipp (MEPH), Max Pietschmann, Stefan Plenkers, Hermann Prell, Friedrich Preller der Ältere, Friedrich Preller der Jüngere, Egon Pukall, Curt Querner, Ferdinand von Rayski, Adrian Ludwig Richter, Carl August Richter, Hans Theo Richter, Wilhelm Georg Ritter, Theodor Rosenhauer, Wilhelm Rudolph, Philipp Otto Runge, Helmut Schmidt-Kirstein, Karl Schmidt-Rottluff, Sascha Schneider, Julius Schnorr von Carolsfeld, Max Schwimmer, Jürgen Seidel, Louis de Silvestre der Jüngere, Robert Herrmann Sterl, Erika Streit, Johann Alexander Thiele, Fritz Tröger, Wilhelm Trübner, Werner Tübke, Max Uhlig, Hans Unger, Carl Christian Vogel von Vogelstein, Carl Wagner, Otto Westphal, Albert Wigand, Paul Wilhelm, Fritz Winkler, Werner Wittig, Willy Wolff, Heinz Zander, Rainer Zille, Adrian Zingg, Oskar Zwintscher.

Gemäldeankauf –Polnische Künstler:

Jacek Malczewski, Stanislaw Wyspianski, Jozef Mehoffer, Jan Stanislawski, Alfred Wierusz Kowalski, Jozef Brandt, Zygmunt Ajdukiewicz, Stanislaw Ignacy Witkiewicz (Witkacy) and contemporary art: Stefan Gierowski, Wojciech Fangor, Tadeusz Brzozowski, Henryk Stazewski uvm.

Gemäldeankauf – Bulgarischen Malern

Ein Besuchn der sich lohnt: Kunst in Erfurter Museen

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Anna Tessenow

Anna Tessenow (1978)

Präsentation von Werken auf YouTube: LINK

Anna Tessenow war von 2002 – 2005 Meisterschülerin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Arno Rink

Anna Tessenow- Bodo Hellmann vor dem Schloss Hubertusburg

Anna Tessenow- Kunsthändler Bodo Hellmann vor dem Schloss Hubertusburg, 80x60cm

Vita

1978 geboren in Markranstädt, aufgewachsen in Güstrow/ Mecklenburg
1993 Preis des Ministeriums für Umwelt und Natur des Landes Mecklenburg- Vorpommern bei einem künstlerischen Wettbewerb
1996 Abitur
1996 – 2002 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Arno Rink. Abschluß: Diplom
2001 Preis für Design bei einem Wettbewerb innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, Böning & Yamaoka GmbH
2002 Beteiligung an der Ausstellung „Die Zweidimensionale“ der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig
2002 – 2005 Meisterschülerin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Arno Rink

2003 Meisterschülerinnen-Stipendium „Bund- Länder- Vereinbarung“ zur Förderung der Weiterentwicklung von Hochschule und Wissenschaft sowie zur Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre
2004 Ausstellung in der Kirow Galerie
2004 Ausstellungsbeteiligung an der „Werkschau“ der Baumwollspinnerei Leipzig
2005 Meisterschülerabschluß an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
2006 Ausstellungsbeteiligung an der „2. Werkschau“ der Baumwollspinnerei Leipzig
2006 Ausstellungsbeteiligung „Neuaufnahmen 2“ in der Projektgalerie des Bundes Bildender Künstler Leipzig 2007 Galerie Frank Pages, Baden – Baden, Ausstellung in Baden – Baden
2007 Galerie Frank Pages, Baden – Baden, Kunst Zürich 07: Gruppenausstellung
2008 Galerie Frank Pages, Baden – Baden, Art Karlsruhe 2008: Gruppenausstellung
2008 Galerie Frank Pages, Baden – Baden, Art Paris 08, Grand Palais, Paris Oktober
2007 – September 2008: im Rahmen eines Stipendiums der Gruppe art´otel wurden 14 großflächige Bilder und 4 Motive für Zinkografien für das art´otel erarbeitet

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Gotthardt Kuehl (1850-1915)

Gotthagotthardt kuehl schinkelwache in dresden 2 1rdt Kuehl (1850-1915)

Die alte SCHINKELWACHE IN DRESDEN

Öl/Karton, 50 x 42 cm, l. u. sign. Gotthardt Kuehl, unter Glas gerahmt, ungeöffnet.

Es handelt sich um eine Vorstudie zum Gemälde im Stadtmuseum Dresden.

Vorarbeit zu dem Gemälde WVZ 646 (heute im Stadtmuseum Dresden).
Das Kuehl Gemälde zeigt im Vordergrund die Rückseite der heutigen Schinkelwache. Die heutige Schinkelwache war die frühere Altstädter Hauptwache. Links den Turm der Hofkirche dann den Schlossturm und den nordwestlichen Eckturm des Schlosses.

 

 

Gotthardt Kuehl- Literatur

Vgl. WVZ Gerkens 646, im Stadtmuseum Dresden. – Vielseitiger Maler, der in seinen Bildern die französische Freilichtmalerei mit dem Naturalismus verband. K. studierte an der Dresdner Akademie u.a. bei Baehr und Gerhardt sowie an der Münchner Akademie bei W. Diez. Ab 1878 lebte er zehn Jahre in Paris. Er nahm Einflüsse der zeitgenössischen französischen Malerei, aber auch der alten Niederländer in sein Werk auf. Hier interessierte ihn vor allem die Interieur- und Genremalerei P. de Hoochs und J. Vermeers. K. erhielt Ehrungen in seiner Heimat und in Paris gleichermaßen. Mus.: Dresden (Staatl. Gemäldegalerie), München, Wiesbaden, Paris u.a. Lit.: Thieme-Becker, Bénézit u.a.

Gotthardt Kuehl- VITA

gotthardt kuehl schinkelwache in dresden 1

Gotthardt Kuehl (* 28. November 1850 in Lübeck; † 9. Januar 1915 in Dresden) war ein bedeutender Impressionist und als Studienprofessor ein langjähriger Leiter der Kunstakademie. Er gilt heute als Begründer der Dresdner Malschule des 20. Jahrhunderts.

Der Sohn eines Volksschullehrers begann zunächst eine kaufmännische Lehre. Schon 1867 wandte er sich aber der Kunst zu und wurde in Dresden mit einem Stipendium der Sächsischen Akademie der Künste bei Johann Karl Ulrich Bähr und Karl Wilhelm Schurig und ab 1870 in München bei Wilhelm von Diez ausgebildet. Bereits während des Studiums erhielt Kuehl Einladungen zu akademischen Kunstausstellungen, so 1873 nach Wien und 1874 nach Dresden. Ein 10-jähriger Aufenthalt in Paris prägte ihn nachhaltig im Sinne des französischen Impressionismus. In Holland lernte er Max Liebermann kennen, dessen Einfluss sich in vielen von Kuehls folgenden Werken widerspiegeln sollte. Diese wurden bei internationalen Kunstausstellungen

in London, München und Madrid mit Medaillen geehrt, in Dresden aber von den Vertretern der akademischen Malerei heftig kritisiert. 1892gehörte Kuehl wie Liebermann zu den Gründungsmitgliedern der Münchner Secession. Vor allem seine Interieurmalerien waren für den virtuosen Umgang mit Licht und Farbe berühmt. 1888 heiratete Kuehl in Lübeck die Tochter Henriette des Malers David Simonson.[2] Sein Schwager Ernst Oskar Simonson-Castelli gehörte in München zu seinen Schülern.
1893 übersiedelte Kuehl nach Dresden, wo er neben Carl Bantzer zu den bekanntesten Mitgliedern der Künstlerkolonie Goppeln zählte. Er wohnte zeitweise Wasastraße 8.[3] 1895wurde Kuehl an die Dresdner Kunstakademie als Leiter des Ateliers für Genremalerei berufen. Er beeinflusste in den folgenden 20 Jahren die Akademie entscheidend. Außerdem war er Mitglied der Galeriekommission unter Karl Woermann.[4] Aus Distanz zur Salonkunst organisierte er mit Paul Schumann 1897 die I. Internationale Kunstausstellung im Ausstellungspalast und initiierte damit eine bedeutende Ausstellungsreihe. Quelle: http://www.stadtwikidd.de/wiki/Gotthardt_Kuehl

 

Was ist die Kunst wert?

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Istvan Nádler- kaufen und verkaufen

Istvan Nádler (1939)

Wir kaufen und verkaufen Werke von Istvan Nadler.

1968 lernte Istvan Nádler in der Stuttgarter Galerie Müller die Arbeiten von Lenk, Pfahler und Quinte kennen, die Istvan Nadler so beeindruckten, dass er seinen Stil anpasste – Istvan Nadler wurde strenger. Im Jahr 2000 schrieb er rückblickend über seine Arbeit, hier über seine Hard-Edge-Phase: »Immer wenn ich in eine neue Phase gelangte, die nichts mit den bereits zurückgelegten zu tun hatte, war es mir stets wichtig, ein signalhaftes Ichbild formal zu konzipieren, dessen Grundlage eine innere Selbsterkenntnis gewesen ist.

Angebot/offerte

Istvan Nadler

Istvan Nadler, Litho, signiert

Istvan Nadler, Litho, signiert

Istvan Nadler, Litho, signiert

VITA

1968 lernte Istvan Nádler in der Stuttgarter Galerie Müller die Arbeiten von Lenk, Pfahler und Quinte kennen, die Istvan Nadler so beeindruckten, dass er seinen Stil anpasste – Istvan Nadler wurde strenger. Im Jahr 2000 schrieb er rückblickend über seine Arbeit, hier über seine Hard-Edge-Phase: »Immer wenn ich in eine neue Phase gelangte, die nichts mit den bereits zurückgelegten zu tun hatte, war es mir stets wichtig, ein signalhaftes Ichbild formal zu konzipieren, dessen Grundlage eine innere Selbsterkenntnis gewesen ist.Im Jahre 1968 bedeutete das die Richtung der dynamischen Bewegung der Formen. Die Tatsache war ausschlaggebend, woher diese Bewegung kam, ob sie von der Mitte aus zu den Rändern verläuft, einer inneren Dynamik folgend, oder aber ob sie sich von den Rändern nach der räumlichen Mitte richtet. Damals waren diese Situationen für  Bedeutungsträger. Die Farben waren so beschaffen, dass sie hart aneinander prallten und weich abbogen, so, wie wir unsere Gegenwart damals erlebt haben. Im Zwischenraum der Begegnung der Farben gabe es eine Grenze, die nicht überschritten werden konnte, denn stilistisch gesehen war das Hard Edge, und im Leben war es Realität. In der Hard-Edge-Periode spielte das Gerichtetsein durch das Bewusstsein, seine determinierende Beschaffenheit eine eindeutige Rolle, zugegeben, dass auch die Welt der Gefühle bei mir keineswegs im Hintergrund geblieben ist.« Neben der Hard-Edge-Malerei ließ sich Nádler auch von konstruktivistischen und minimalistischen Elementen inspirieren, was in einer Art emotionaler Geometrie gipfelte.

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Max Thedy( München 1858-1924 Weimar)

Max Thedy (München 1858 – 1924 Polling )

Wir kaufen und verkaufen Gemälde von Max Thedy und freuen uns auf Ihre Angebote.

M.Thedy wurde als Sohn des Aktuars Johann Valentin Thedy und seiner Frau Theresia geboren, als jüngster von zwölf Geschwistern. Nach dem frühen Tod der Eltern wurde der 12-jährige Max 1870 von dem aus Hamburg stammenden Maler Georg Friedrich Louis Reinhardt (1819–1905) aufgenommen und zum Malen angeregt. Er war ab 1875 Schüler der Kunstakademie seiner Heimatstadt. 1882 wurde er mit 24 Jahren als Professor an die Weimarer Kunstschule berufen. Zu seinen Schülern gehörten Christian Rohlfs, Ernst Biedermann und Rudolf Schmidt-Dethloff. 1919 wurde er Meister am Bauhaus. 

Max Thedy Werk wurde und wird in vielen Ausstellungen in Europa und in den USA gezeigt, zuletzt 2002 in Weimar, 2005 in Ueberlingen und Frankfurt am Main. Quelle: wikipedia.org

 

 

 

Max Thedy- Verkaufsangebot

„Die Waffen eines Herrn“ / „Die Schätze einer Dame“ (Zwei Supraporten). 1880er-Jahre

Jeweils Öl auf Leinwand. 42,5 × 147 cm bzw. 45 × 147 cm. (16 ¾ × 57 ⅞ in. bzw. 17 ¾ × 57 ⅞ in.) Bild 1 unten rechts mit Signaturrest: M[…]. Bild 2 unten rechts signiert: Max Thedy

Max Thedy, „Die Schätze einer Dame“, Supraporte, 1880er-Jahre

Max Thedy, „Die Schätze einer Dame“, Supraporte, 1880er-Jahre

Max Thedy, „Die Waffen eines Herrn“, Supraporte, 1880er-Jahre

Max Thedy, „Die Waffen eines Herrn“, Supraporte, 1880er-Jahre

Gerahmt

Provenienz: Ehemals The Closson Galleries, Cincinnati (lt. rückseitigem Etikett), und Lawrence Steigrad Fine Arts, New York (bis 2001), danach privater Besitz Deutschland

Literatur und Abbildung von Silke Opitz: Der Tafelbildkomplex. M. Thedy am Staatlichen Bauhaus in Weimar. In: Ausstellungskatalog: Max Thedy 1858–1924. Gemälde & Zeichnungen. Weimar, Stadtmuseum, 2002, S. 34-45, m. Abb. auf S. 36 u. 39, und die Abbildungen auf S. 143 („Farbtafeln, außer Katalog“) / Armin Thedy und Anselm Thürwächter: Werksverzeichnis Max Thedy (1858–1924). Hamburg, CD-ROM, 2008, Kat.-Nrn. G 157 u. G 158

 

Max Thedy am Staatlichen Bauhaus in Weimar

Mit seinem überschaubaren Gesamtwerk, das neben etlichen Zeichnungen und einigen Radierungen im wesentlichen aus Tafelbildern besteht, gehört der vorwiegend als Porträt- und Interieurmaler bekannte Max Thedy dem 19. Jahrhundert an, auch wenn seine Lebenszeit bis in die 20er Jahre des darauffolgenden Säkulums hineinreicht. Das 19. gilt in der Kunstgeschichtsschreibung gemeinhin als das vergessene Jahrhundert, obgleich gerade auf diesem Gebiet in den letzten zehn Jahren viel geforscht und dabei auch revidiert worden ist. Zudem sei an eigens für entsprechend gewichtete Sammlun- gen neu eingerichtete Museen bzw. Schauräume erinnert. Thedy und die unmittelbaren Nachfolger der »Weimarer Malerschule« sind dennoch unbeachtet geblieben.
Gibt man nun in das Feld einer der geläufigsten Suchmaschinen im Internet den Namen des Künstlers ein, erscheinen immerhin etwa 20 Einträge, und klickt man auf den »on top« gelisteten »link«, wird man auf die »website« einer us-amerikanischen »global gallery« weitergeleitet, die auf Kunst und Antiqitäten spezialisiert ist. Im aktuellen Angebot sind zwei ungewöhnlich schmalformatige Tafelbilder Thedys, Die Schätze einer Dame abb. 2 und Die Sammlung eines Herren, abb. 3 als »a pair of over- doors« ausgewiesen und wie die zugehörigen Abbildungen1 belegen eindeutig auch als Pendants ausgeführt. Leicht erkennbar, handelt es sich um Gattungsmalereien und dabei konkret um Stilleben. Als solche sind sie trotz der für Thedy typischen, realisti- schen Auffassung und bisweilen feinmalerischen Umsetzung im Schaffen des Künstlers relativ singulär, was – wie auch die Zweckgebundenheit als Supraporten – auf einen speziellen Auftrag hindeutet. Die beiden nicht datierten Gemälde können auch unabhängig von ihrer möglicherweise einst baugebundenen Verwendung und zudem separat voneinander bestehen. Dennoch sind sie natürlich als »Paar« gedacht und im Kunsthandel als solches feilgeboten. Quelle: Silke Opitz | Der Tafelbildkomplex | Max Thedy am Staatlichen Bauhaus in Weimar

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Erich Mercker – Gemälde kaufen und verkaufen

Erich Mercker (Saverne 1891-1973 München)

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Erich Mercker: Landschafts-, Industrie- und Städtemaler (Deutsch) Gebundene Ausgabe – 15. Dezember 2003

Erich Mercker

Klaus von Woyski (1931-2017)

Klaus von Woyski (1931-2017)

Deutscher Maler. W. studierte in Burg Giebichenstein. 1960 siedelte er nach Westdeutschland über. Neben seiner Tätigkeit als Restaurator – zuletzt für das Deutsche archäologische Institut – nahm er an Ausstellungen teil. 1970 bis 2015 lebte er in Griechenland. Lit.: Vollmer.

Suche Gemälde mit griechischen Motiven!

 

Motivbeispiel:

SAMOS, OLIVEN UND BIENENSTÖCKE | AUFRUFPREIS 1.500 € Öl/Holz, 27 x 36 cm, l. u. sign. und dat. K. v. Woyski 79, verso betitelt. - Deutscher Maler. W. studierte in Burg Giebichenstein. 1960 siedelte er nach Westdeutschland über. Neben seiner Tätigkeit als Restaurator - zuletzt für das Deutsche archäologische Institut - nahm er an Ausstellungen teil. 1970 bis 2015 lebte er in Griechenland. Lit.: Vollmer.

SAMOS, OLIVEN UND BIENENSTÖCKE 

 

 

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Neo Rauch (1960)

Neo Rauch (1960)

 

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Weinflasche – Gut Edel – 1989

Das Etikett wurde von Neo Rauch entworfen.

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Arno Rink (1940-2017)

Arno Rink (1940-2017)

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Kurz Vita

Arno Rink (* 26. September 1940 in Schlotheim; † 5. September 2017 in Leipzig) war ein deutscher Maler, Hochschullehrer und Rektor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Von 1955 bis 1958 besuchte Arno Rink die Oberschule in Mühlhausen/Thüringen und unternahm erste zeichnerische Versuche. Anschließend begann er an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät Dresden ein Kunststudium.

1961 bewarb er sich erstmals an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), wurde dort aber abgelehnt. So arbeitete A. Rink vorübergehend in der Leipziger Wollkämmerei als Fahrstuhlführer und Eidechsenfahrer. Nach einem zweiten Bewerbungsversuch nahm er 1962 ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig auf und absolvierte sein Grundstudium bei Werner Tübke, Hans Mayer-Foreyt und Harry Blume. 1967 schloss er sein Studium in der Fachklasse von Bernhard Heisig ab und war anschließend freischaffend in Leipzig tätig.

1969 arbeitete A. Rink zunächst als Aspirant bei Gerhard Eichhorn (Grafik) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, nahm 1972 selbst die Lehrtätigkeit auf und erhielt 1975 eine Dozentur – seitdem unternahm A. Rink verschiedene Reisen u. a. in die Sowjetunion, nach Italien, Indien, Kuba und mehrfach in die damalige Bundesrepublik Deutschland.  Quelle WikipediaWeiter lesen…

Wir freuen uns auf Ihre Angebote und Anfragen.

A. Rink auf You Tube

Arno Rink im Museum der bildenden Künste in Leipzig – Ich male – noch bis zum 19.08.2018

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DDR Künstler

DDR Künstler

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Die Links führen zu den Biographien im Bildatlas

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Gemälde von Willy Franken

Willy Franken (1911-1984)

Winterlandschaft mit Jagdgesellschaft (Mitte 20. Jhd.)

Öl auf Leinwand, 50 x 30 cm
Rahmen 47 x 66 cm

Willy Franken, Studium an der Akademie Hamburg bei Prof. Hering  und Prof. Schäfer in Düsseldorf.

Er war ein deutscher Figuren-, Tier- und Landschaftsmaler.

Willy Franken 1911-1984

Willy Franken 1911-1984

 

 

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Helen von Burg

Helen von Burg

 

Helen von Burg, hvb_konsonanz_150x150-2012

Helen von Burg, hvb_konsonanz_150x150-2012

 

Helen von Burg, PlusMinus_130x130_2014

Helen von Burg, PlusMinus_130x130_2014

 

Helen von Burg zeigt in ihren Streifenbilder, in denen sie mit viel Freiheit Gesetzmässigkeiten nachgeht, Farben, die auf Farben treffen, als Dialog und Kontrast zugleich unregelmässig breiter Farbstreifen und Farbintervalle, sprengen trotz der geometrischen Grundschemen feste Ordnungen. Oder besser gesagt, sie suchen sich ihre eigene Ordnung, ihren speziellen Rhythmus, ihre eigenen Regeln. Sind es Streifengemälde, klar konzeptuell aufgebaut. oder sind es sinnliche, intuitive Farbkompositionen, die alle Empfindungen ansprechen und irritieren? Ja, irgendwo dazwischen spielen Helen von Burgs «Streifenbilder» in ihrer taktilen Materialität mit der Unregelmässigkeit der Regelmässigkeit, mit der Freiheit der Gesetzmässigkeit.

Die Farbe wird zur variationsreichen Anordnung gesetzt, die in diesen Systemen aus überlagernden Streifen und leuchtender Farbigkeit dezente untergründige Schwingungen aufnimmt und sich zu melodischen Bewegungen fortsetzt, dabei gleichzeitig in sich ruht.
Das Gerüst scheint einfach und erfordert doch hohe Konzentration. So bedruckt die 1959 in Fribourg geborene Künstlerin, die in Basel lebt und arbeitet, einmal die Leinwand mit einem digitalen Druckverfahren, aufwändig komponiert und mit unregelmässigen breiten Farbstreifen und in unterschiedlichen Intervallen.

 

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Gemälde von Stephen Kaye

Stephen Kaye

Dieses Ölgemälde des amerikanischen Malers Stephen Kaye zeigt eine stark abstrahierte Küstenlandschaft. Auf einem hellen Hintergrund sind mit Acryl schwarze Vögel und eine schwarze Struktur aufgetragen. Davor hat der Künstler Stephen Kaye mit dick aufgetragener Ölfarbe in hellen Tönen landschaftliche Elemente geschaffen, die entweder als Wellenkämme oder Bergspitzen interpretiert werden können. Das Gemälde hat eine sehr ausdrucksstarke Dynamik.

Das Gemälde ist bis auf einige Abstoßungen an der unteren Leiste des Rahmens in einem sehr guten Zustand. Es ist unten rechts signiert „Stephen Kaye“. Die Gesamtmaße des Gemäldes betragen 120 x 155 cm.

Öl/Mischtechnik auf Leinwand
USA, spätes 20. Jahrhundert
Stephen Kaye, Amerikanischer Maler
Signiert unten rechts „Stephen Kaye”
Gesamtmaße: 120 x 155 cm
Sehr guter Zustand

 

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Erich Fraaß (1893-1974)

Erich Fraaß (1893-1974)

Erich Fraaß: Wo die Kunst anfängt fängt der Mensch an.

Verkaufsangebote von Kunstwerken

Vita von Erich Fraaß

In den Dresdner Bombennächten des Jahres 1945 ist der weitaus größte Teil der seit Ende des 1. Weltkrieges geschaffenen Ölgemälde, Farbstiftarbeiten, Pastelle und Aquarelle des 1893 in Glauchau geborenen Malers und Grafikers, Erich Fraaß, vernichtet worden. Sein Lebenswerk umfasste ca. 3.000 Arbeiten.

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Kurzbiografie von Erich Fraaß

Erich Fraaß wurde am 14. April 1893 in der Textilstadt Glauchau als Sohn eines Webermeisters geboren. Als Musterweber erlangte sein Vater eine gewisse Selbständigkeit gegenüber den Fabrikarbeitern und wurde als Zulieferer etwas besser bezahlt. Man hatte gerade sein Auskommen. Frühzeitig konnte Erich Fraaß erfahren, welches Leid der Niedergang der Webwarenindustrie in den Krisenzeiten mit sich brachte. Auch in der eigenen Familie waren Einschränkungen spürbar. Die Kinder mussten, ihren Möglichkeiten entsprechend, mit verdienen, obwohl der Vater von früh bis spät am Webstuhl arbeitete. Erich Fraaß trug Zeitungen aus und arbeitete später als Apothekenhelfer. Frühmorgens vor der Schule ging er oft hinaus in die Landschaft, um zu zeichnen.

In den Jahren von 1899 bis 1907 besuchte er die Lehngrundschule in Glauchau. Hier erteilten einige fortschrittliche Lehrer begabten, aber mittellosen Weberkindern unentgeltlich Unterricht in Sprachen sowie in Zeichnen und Literatur. Wie sein älterer Bruder Richard erhielt er zusätzlichen Sprach- und Zeichenunterricht. Es spricht für den verständnisvollen Umgang in der Familie Fraaß, dass die Eltern die Begabung des zeichnenden und malenden Jungen wohlwollend wahrnahmen. Auch wenn eine höhere Schulbildung nicht bezahlt werden konnte und Erich Fraaß den älteren ebenso begabten Bruder folgend, eine Lithographenlehre aufnahm, blieb der Wunsch, Maler zu werden übermächtig .

Frühe Förderung erhielt Erich Fraaß durch den Glauchauer Pfarrer Zinßer. Zinßer sammelte unter den Textilfabrikanten Geld, um ihm eine Beihilfe für ein Kunststudium zu ermöglichen.

Im Alter von 17 Jahren ging er nach Dresden, um an der Kunstakademie vorzusprechen.

Er hatte ein  Empfehlungsschreiben des Glauchauer Kommerzienrates von Lossow in der Tasche, dessen Bruder Rektor der Kunstgewerbeschule in Dresden war und eine Vorstellung bei Oskar Zwintscher an der Akademie ermöglichte. Zwintscher empfahl den Besuch der Kunstgewerbeschule, um zu nächst vor allem technische Fähigkeiten zu erlangen. Er teilte diese damals übliche Vorbildung mit später namhaften Künstlern, wie Bernhardt Kretzschmar, Otto Dix, Wilhelm Rudolph, Otto Griebel und anderen. Mit dem Übertritt in die Akademie und den Malsaal von Oskar Zwintscher begann für Erich Fraaß die Suche nach eigenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Alles in allem fand er an der Akademie gute Bedingungen für eine solche Wegsuche: Im Zeichensaal Richard Müllers wurde genaues Zeichnen und Sehen vermittelt. An der Akademie wirkte Carl Bantzer. Oskar Zwintscher ließ seinen Schülern nicht nur viele Freiheiten, sonder er wusste auch Bildwert und die der Kunst möglichen Überhöhungschancen gegenüber dem Leben zu vermitteln.

Zwintscher regte an, „die Farben rein und richtig anzuwenden, gründlich die Formen zu studieren, sie zu achten und keiner individualistischen Willkür zu unterwerfen“.

Zunächst wurden aber Ausbildung und kontinuierliche Kunstausübung durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrochen. Erich Fraaß meldete sich an die Front und erlebte in Flandern die Wucht und Sinnlosigkeit dieses Krieges. Am Ende des Krieges stand für Fraaß: „ Die politischen Zusammenhänge und die unsinnige Tatsache des Krieges wurden mir bewusst und zwangen zur Entscheidung“.

Politisch engagierte er sich in der Spartakusgruppe. Er wurde Vorstandsmitglied im Künstlerrat der Akademie, an der er seine Studien als Meisterschüler von Robert Sterl bis 1922 fortsetzen konnte.

Künstlerisch hat Sterls Hinwendung zum sozialen Thema, dessen Auffassung vom Bild als unabhängige Welt und die Hochschätzung des Ausdruckswertes der Farbe den Meisterschüler grundsätzlich geprägt.

Die Zwanziger Jahre brachten eine neue Vielfalt in der Dresdner Kunst.

Obwohl das Leben für die meisten Kunstschaffenden nicht leicht war, wurden mit Unterstützung von Sponsoren und staatlichen Einrichtungen Studienreisen ermöglicht. Erich Fraaß reiste mit einigen Kollegen in den Böhmerwald, nach Spanien, Tirol, Oberbayern, die Steirmark, um einige zu erwähnen.

Um jungen Künstlern der Kriegsgeneration Möglichkeiten öffentlichen Wirkens zu geben, gründete Erich Fraaß 1921 gemeinsam mit Curt Großpietsch und Willy Illmer u.a. „Die Schaffenden“.

Unter Vorsitz von Erich Fraaß, Bernhardt, Kretzschmar und Hermann Theodor Richter entwickelte sich 1931 aus der nochmals an den Aufbruch nach Kriegsende anknüpfenden Gruppe „Aktion“ die „Dresdner Sezession 1932“. Während die bestehenden Vereinigungen, der „Deutsche Künstlerverband“ sich an die nationalgesinnten Künstler wendete, die „Künstlervereinigung“ eher unverbindlich orientiert war, trat die Sezession programmatisch an. Zum einen ging es um die Orientierung der Kunst auf menschliches Handeln. Bernhardt Kretzschmar sieht: „Ein wirklicher Künstler ist immer der beste Pädagog am Menschen“. Zum anderen sollte auf die Öffentlichkeit gezielt werden. Wie es Edmund Kesting formulierte, sollen Menschen aus einer „materiellen Welt in eine geistige Welt“ geführt werden.

1934 wurde die „Sezession 1932“ durch die Nationalsozialisten verboten und manche Zielstellung der Grupp erwies sich als Vorahnung dessen, was auf Deutschland zu kam.

Trotz Verlust der Plattform und des de facto notwendigen Schrittes in die innere Emigration versuchten sich wiederum Gleichgesinnte zu sammeln. Das Konnte nur auf privater und freundschaftlicher Ebene geschehen. Es fand sich die sogenannte „Gruppe der 7“, die sich zu Wanderungen trafen und den Austausch über Kunst, allerdings nun ohne Wirkung nach außen fortsetzten. Zur Gruppe gehörten Karl Kröner, Paul Wilhelm, Erich Fraaß, Fritz Winkler, Johannes Beutner, Otto Griebel und Hans Jüchser.

Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehört Erich Fraaß von Anfang an zu den besonders Aktiven, die sich um den Aufbau eines demokratischen Kunstlebens in der zerstörten Stadt mühten.

Am 21. Mai 1945 meldetet er sich bei Dr. Friedrichs zur Aufbauarbeit und organisierte diese mit dem Verband Bildender Künstler. Er war im Vorstand des antifaschistischen Vertrauensrates Bildender Künstler.

Dem hoffnungsvollen Neuanfang folgten wieder die Ernüchterungen.

1947 wurde er an die Akademie als Dozent berufen. 1953 erfolgte die Ernennung zum Professor für Malerei. Er leitete bis zu seiner Emeritierung 1958 das Grundstudium.

Obwohl er thematisch durchaus den Vorstellungen einer ab 1950 immer doktrinärer werdenden Kunstpolitik hätte entsprechen können, konnte er die Ideologisierung nicht mittragen und blieb dann in der Rolle eines Geduldeten großen Alten.

Eingehend auf die Privatsphäre wäre zu erwähnen, dass Erich und Richard Fraaß, sowie Otto Griebel ab 1911 im ländlichen Gostritz auf der Südhöhe von Dresden wohnten. Die weite Landschaft mit Blick auf das Osterzgebirge, die Sächs. Schweiz, den Wilisch und das Elbtal mit lieblichen Tälern, Feldern und Wiesen war vorher von der Gruppe „die Goppelner“ wiederentdeckt worden. Zu den Goppelnern gehörten Carl Bantzer, Oskar Zwintscher und Robert Sterl, die auch ihre Studenten für diese Idylle begeisterten.

Nach dem Krieg 1918 und ab 1919 wohnte Erich Fraaß mit seiner Frau Grete und der Tochter Maja (geb. 1921) bis 1947 weiter in Gostritz. Dort entstand der größte Teil seiner Arbeiten, die in seinem Atelier auf der Ammonstraße 9 am Hauptbahnhof ihre Vollendung fanden.

Am 13. Februar 1945 wurde bei einem Bombenangriff das Atelier mit den dort befindlichen Arbeiten restlos zerstört. Dieses Schicksal teilte er mit den meisten Kollegen seiner Generation. Einige Arbeiten konnten durch Auslagerung gerettet werden; mehr als 1.000 verbrannten.

1947 zog die Familie mit dem 1937 geborenen Sohn Jobst nach Strehlen und Anfang der fünfziger Jahre altersbedingt auf den Altmarkt. Da er in dieser Zeit fast jede Woche bei der Familie seiner Tochter in der Windmühle in Moritzburg  zu Besuch war , entstand in dieser Landschaft eine beträchtliche Anzahl von Skizzen, Zeichnungen, Aquarellen und Ölbildern. Im Moritzburger Umfeld fühlte er sich wohl. Nach seinem Wunsch befindet sich seine letzte Ruhestätte auf dem Moritzburger Friedhof.

Er starb am 9. Januar 1974.

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Prof. Frank Ruddigkeit

Prof. Frank Ruddigkeit (1939)

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Grafik- Frank Ruddigkeit

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