Karl Timmler (1906-1996), Schneeschmelze Thüringen (Blick Richtung Schwarzatal bei Goldbach ), 1967, Öl/Lw., 50 x 65 cm

Karl Timmler (1906-1996)- Gemälde ankaufen und verkaufen

Karl Timmler (1906 Liegnitz/Niederschlesien – 1996 Moritzburg)

Gert Claußnitzer 1987:

Karl Timmler ist ein unermüdlicher Zeichnender, d.h., die zeichnerische Besitzergreifung des Motivs, mit dem geringsten Aufwand an Mitteln das Wesentliche treffend und schlagend zu fixieren, bildet die Grundlage jeder weiteren künstlerischen Beschäftigung. Timmler zeichnet Landschaft, Architektur, Menschen und Tiere bei jeder Tages- und Jahreszeit. Er fasst die Motive zu großen geschlossenen Massen zusammen, durch rasche, breite Schraffur, selten gewischt, mit deutlichen Hell- Dunkel- Wirkungen. Danaeben stehen lineare Notizen, Beobachtungen momentaner Bewegungen, die in einem zupackenden Strich festgehalten sind und den Charakter einer absolut verlässlichen Dokumentation besitzen.

 
Karl Timmler, Ginster an Eichhorns Wäldchen,1956, öl/lw., 75 x 95 cm
Karl Timmler, Ginster an Eichhorns Wäldchen,1956, öl/lw., 75 x 95 cm
Karl Timmler, Diabassteinbruch Mellenbach (Thüringen), 1959, Öl/Lw., 50 x 65 cm
Karl Timmler, Diabassteinbruch Mellenbach (Thüringen), 1959, Öl/Lw., 50 x 65 cm
Karl Timmler, Südspanien 1975, Öl/ Hartfaser 40x 50 cm
Karl Timmler, Südspanien 1975, Öl/ Hartfaser 40x 50 cm
Keramik von Karl Timmler

Alle Keramiken mit Signatur/ Stempel an der Unterseite (Moritzburger Mühle mit T)

Maße:

– Vase dunkelblau: Höhe: 11cm

– Vase blau zweifarbig: Höhe 11cm

– Vase Amphore türkis zweifarbig: Höhe 11,5cm

– Schale grau: Durchmesser: 11cm

– Kerzenleuchter blau: Höhe 6,5cm, Durchmesser: 10,5cm

– Kerzenleuchter grün-blau: Höhe 6,5cm, Durchmesser: 10,5cm

 

Keramik:

Es sind aus bester handwerklicher Gesinnung geformte Gefäße, die nichts zu tun haben mit der auf spontanen Gefühlanstößen beruhenden üblichen Malereikeramik. Es sind vielmehr klassische Formen, auf die zurückgegriffen wird. Klarheit, Sachlichkeit bestimmen ihren Charakter. Das Besondere sind dabei die Glasuren, an deren Transparenz und kristallinem Reiz im ausgeschmolzenen Zustand der Maler offensichtlich Freude hat. Gediegenheit und Gewissenhaftigkeit, die den Maler und Zeichner auszeichnen, gelten gleichermaßen auch für seine keramischen Erzeugnisse.

Zum Tode am 19.05.1996:

Seine Werke repräsentieren innerhalb der Dresdner Kunst eine besondere Position. Er war hier mit erstaunlicher Konsequenz ein Maler des sinnlich Elementaren, und dabei galt vor allem dem höchst Konkreten sein Interesse. In seinen rustikalen Plenair- Kompositionen, in denen der Farbe im Sinne des Nachimpressionismus die entscheidende Rolle für die innere Bildstruktur zukam, war in gewisser Weise ein Nachklang Robert Sterls und seiner Schule zu verspüren. Das gilt auch für seine Darstellung arbeitender Menschen. Gefühlstiefe, malerische Qualität und handwerkliche Gewissenhaftigkeit waren bestimmende Merkmale seiner Malerei. Auch als Zeichner war Karl Timmler entschlossener Realist.

Otto Altenkirch Kosperbrücke 50 x 43 cm Links unten signiert

Otto Altenkirch (1875-1945)- Gemälde ankaufen und verkaufen

Otto Altenkirch

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Otto Altenkirch 1875–1945

Deutscher Landschaftsmaler

Otto Altenkirch wurde als sechstes Kind des Sattlermeisters Johann Christian Friedrich Altenkirch und dessen Ehefrau Dorothea Wilhelmine Auguste geb. Müller geboren und wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Nach dem Besuch der Volksschule in Ziesar begann er 1889 in Berlin eine vierjährige Lehre zum Dekorationsmaler, die er mit Auszeichnung abschloss. Er blieb zunächst in Berlin und arbeitete als Malergeselle. Nebenher nahm er an der Freiwilligen Fortbildungsschule Zeichenunterricht bei Hugo Händler. Eine Studienreise und sein Militärdienst führten ihn in den folgenden Jahren nach Osteuropa und Ostpreußen. Schließlich kehrte er 1897 nach Berlin zurück.

Im Sommer 1898 begann er an der Hochschule für Bildende Künste Malerei zu studieren, zunächst als Hospitant bei Paul Vorgang, ab November 1900 als Vollschüler in der Klasse von Eugen Bracht. Als dieser 1902 an die Dresdner Kunstakademie ging, folgte ihm Altenkirch. Im Jahr darauf wurde er offiziell Brachts Assistent.

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